Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., H 4688,fm
Das Markgräflerland: Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur (21.1959, Jahresband, Ortsgeschichte von Egringen)
1959
Seite: 111
(PDF, 61 MB)
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Die Wirtschafts- und Bevölkerungsdichte der Gemeinde

Von Fritz Schülin, Binzen

Einzelthemen:

A. Beschreibung von Dorf und Gemarkung

1. Allgemeine Beschreibung

2. Liste der Hofstätten und Häuser mit Vorbemerkung und Einführung: —

a) Die Nachbarn: 1425, 1500, 1570

b) Besitzfolge der Höfe und Häuser - mit Lehen-Namen; mit Planskizze

c) Mühle mit Mühlenrecht

d) Wirtschaften mit Realgerechtigkeit zur „Sonne".

3. Das Leben im Dorf; Beiträge zur Familien- und Sozialgeschichte.

a) Geschlechter kamen und gingen: Die Sippen des Dorfes; Walser, Eckenstein
b) Vom Ursprung der dorfansässigen Familiennamen

c) Was uns die Vornamen zu sagen haben

d) Werden und Vergehen. Alterspyramide. Lebenslinie.

B. Beschreibung der Markung

1. Größe und Ausdehnung; Grenzverlegungen; Weidstreit mit Mappach

2. Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte des Dorfes:

a) Unser Boden bringt Brot und Wein. Acker-, Weide-, Reb- und Waldgut.
Bodengüte; Bodenbewirtschaftung; Anbau; Viehzucht

b) Die berufliche Struktur des Dorfes im Laufe der Zeiten; Liste der Berufe;
Handwerker.

3. Flurnamensammlung mit Vorwort und Einführung; Planskizze.

4. a) Die Namen der Basler Klostergüter und deren Umfang, Herkunft uud

Besitzfolge; vorab die Spitalgüter (s. Planskizze A 2b)
b) Die Namen und Güter der Grundherren im Dorf.

C. Die Liste der Vögte, Meier und Stabhalter
Tabelle der Maße und Münzen.

D. Die gedruckten und ungedruckten Quellen, die der Bearbeiter der obigen
Kapitel benützt hat; Abkürzungen.

1. Das Dorf

Mit der Bestimmung des Dorfalters verbindet sich ganz selbstverständlich die
Frage nach der Lage und dem Aufbau des Ur-Dorfes. Um die Flur in der„Wüesti"
- schon 1373 genannt - geistert die Sage von der ursprünglichen Lage des Dorfes
Egringen. Für diese Annahme spreche nicht allein der vielfach in deutschen
Landen vorkommende Begriff einer Wüstung als Hinweis einer eventuell untergegangenen
Siedlung. „Wüsten Boden" gibt es dort nicht, im Gegenteil, die Flur
gehört zu den fruchtbarsten im Bann; näher liegt eine Verwüstung der Felder
infolge kriegerischer Verheerungen. Auch die bevorzugte Südlage spreche für
diese Annahme. Oben am Gewann entlang zieht außerdem von Ost nach West die
,,Hohe Straße", die uralte Hangstraße über der Talsohle. In der Nähe stand die
Thodels-Kapelle bis ins 16. Jahrhundert, die aber im 14. Jahrhundert noch in

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