Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., H 4688,fm
Das Markgräflerland: Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur (21.1959, Jahresband, Ortsgeschichte von Egringen)
1959
Seite: 202
(PDF, 61 MB)
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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-1959/0204
74. Sieben Furchen d4
in den Sieben Vorren; 1755/GEg 17 (1936-1967: mi.-gut).

Die Zahl „7" kommt in jeder Gemarkung, zum Teil mehrfach vor. Viele
glauben an die Hervorhebung als heilige Zahl. Statt Ju als Grundmaß eines
Ackers wird für ein kleineres Stück „7 Fuhren" als Maß genommen.

75. ze Galgen, b 3
anwendet obenan uf die Widemen, an der Weiler Pfadt; 1408-14/BSp 3

zu Galgen, davor St. Gallengut beim Weyerlin; 1571/GEg 1
zu Galgen, jetzt Gallacker gen.; am Weiler Weg; 1659/GEg 11

.......stoßt auf Tannacker gegen den Weiler Pfad; 1700/GEg 15.

Nach der Lage an der Gem.-Grenze leicht als Standort des Hochgericht-
Galgens möglich.

76. Gallenacker d/e 3

a) im Hofacker, jetzt Gallinacker gen.; 1765/GEg21; über dem Viehweg
jenseits der Breiti.

b) im Tannacker, vormals im Gallacker gen.; 1765/GEg 21 b 4
im Galgen; jetzt Gallacker gen.; 1659/GEg 11

= ein 2. Acker, der an die einstige Grundherrschaft des Klosters St. Gallen
erinnert.

c) im Gallinsgarten gen. neben der Kirchgasse und Feuerbach c 4
zinst dem Spital 4 ß, 1 Hacktagwan; 1700/GEg 15

d) beim Gallinsbronnen; 1765/GEg 19 Nähe c 4
jetzt beim Brühlacker.

S. St. Gallen-Klosterbesitz in Egr.

77. in dem kleinen Gesselin uf der fürbach; 1408-14/BSp 3
am Gäßlin - untere Wagmatten; 1700/GEg 15

1. = y2 Tauen Ma wohl an dem Gäßlein in den Brühl zu den Stegmatten c 4

2. = Mühligaß = Gassen ins Feld - meist von Hecken eingezäunt (K 133)

2. = Mühligaß - Gassen ins Feld - meist von Hecken eingezäunt (K 133) d 3

78. Gäßleacker h2

79. Gattere e 3
bei den Gattern; 1701/GEgPr 23

bei der Gatter; 1755/GEg 17

Öffnungen bei Etterzäunen und anderen Einfriedungen heißen Gatter; aus
Latten und Flechtwerk, öffnen und schließen sich von selbst in Drehangeln,
so daß das Weidvieh nicht in die Anbauflur eindringen kann. - Lage:
Gabelung Vieh weg - Wolfs weg.

80. im Gefäll im Gfell d 5
am Gefel, 1 Maw Re; 1436/BSp 5

oben am Gfell im Reckholder; 1700/GEg 15

im Gfäll; 1755/GEg 17 (bös)

Steile Bergseiten mit Rutsch (K 53); Realprobe!

81. ob dem gemeinen Acker c-d 1
1700/GEg 15

bei dem kleinen gemeinen Acker oder im Stutz (mi.-bös); 1755/GEg 17

= gemeindeeigene Äcker, die im Gegensatz zur Allmende an Beständer

verpachtet wurden.

82. Grade Gewann Gradi Awange d4
Die Anwander aller Äcker hintereinander zeigen in ihrer Gesamtheit in der
Flur eine gerade Flucht.

202


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