Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., H 4688,fm
Das Markgräflerland: Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur (21.1959, Jahresband, Ortsgeschichte von Egringen)
1959
Seite: 216
(PDF, 61 MB)
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  (z. B.: IV, 145, xii)



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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-1959/0218
Rorgasse klingt auch ähnlich wie Vorgassen, deren Namensträger die Hagen dorn
waren und in Egr im 15. Jh. Zwingershus bewohnten. Deutung also
ungeklärt.

205. ze Roschartz Matten
1 Ju A; 1373/BSp2

206. stoßt uff Roßdrecksmatten uf dem Anger e/f 2
1459/BSp 8

unterm Lohweg; 1570/GEg 1

hinterwärts auf Mappachbruck auf Roßdrecksacker e/f 2

1570, 1700/GEg 1,15

auf dem Anger, beim Battenhäglin; 1765/GEg 21
geht der Pfad auf Holzen zu dadurch.

ist vielleicht einem Sinn- und Formwandel zum Opfer gefallen aus Roscharts-
matten?

Möglich ist aber auch der sumpfig-kotige Boden an dieser Stelle die Ursache.
Am Bach!

207. Röte Brunnen d-e 4
zem Rotenbrunnen; 1329/GLA 1

bi dem roten Brünnen; 1373/BSp 2

und lauft der Rötenbrunnen durch, am Röten weg - gegen Kapf; 1700/GEg 15

208. auf den Rötenpfadt und den roten Graben
1700/GEg 15

= Rötebrunnengraben s. Merzengraben; alle im selben Flurteil.

209. enentdem Rotenweg
1408-14/BSp 3

hinaus auf Satleracker, an Rottenweg under dem Graben, lit ein Brunnen
darin; 1459/BSp 8

an Röteweg und Ertzen (Merzen)graben oben daran; 1571/GEg 3

auf den Rötenpfadt und den roten Graben; 1700/GEg 15

= die Fortsetzung der Hemmergasse über den Viehweg hinauf nach Sü. ins

Feld zum Sattleracker und dem Rötebrunnen.

Die rotbraune Bodenfarbe in diesem Gewann dürfte obigen Fln den Namen
verschuldet haben (s. auch Rötteln = Roteleim, roter Lehm).
Nicht von „Roden", das bei uns „Rütty" heißt.

210. Rotlaibli Mgh
zem roten lep, A; 1373/BSp 2

gat vom Mogenhart Reben bis an Rottlob; 1459/BSp 8

anderer Zeig wider des Rottleubli ußhin stoßt an die Straß im obern Velde
ob dem Erbargraben gelegen; 1570/GEg 1

Zeig gegen Roth Leublin, geht die Landstraß auf Holzen dadurch; 1700/
GEg 15

Rottlaub an der Wollbacher Banngrenze, am Kandermer Weg; 1755/GEg 17
evtl. von le, lewes (1373 = lep) = Hügel; Verkleinerung.
Realprobe stimmt, das Gewann liegt oben am Scheitel des schwachen Hügelzuges
. PI. 1755: 3212-28, 3276-80, bös-mi. A.

211. Inder Rütte Rütti b2
In der uffgenden Rutinen - in der Rueti obenan an Krebsacker; 1408-14/
BSp3

am Susenhart in der Rutine

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