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Das Markgräflerland: Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur (31.1969, Heft 2/3)
1969
Seite: 143
(PDF, 16 MB)
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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-1969-02-03/0081
Das Bürgele bei Enkenstein
von Osten her gesehen mit Blick ins Kleine Wiesental

Jahren auf dem Bürgele einen Graben gesehen habe. Bei meinem persönlichen Absuchen
der örtlichkeit, zwei Jahre zuvor, konnte ich nur auf der Ostseite eine Längsvertiefung
feststellen, den letzten Überrest des einstigen Grabens. Stellenweise ist die Kuppe stark mit
Gestrüpp überwuchert, so daß dieses Gebiet nicht überall eingesehen werden kann.

Die Frage, ob es sich um einen mittelalterlichen kleinen Burgsitz handelt, muß offenbleiben
. Ein Adel derer von Enkenstein ist urkundlich nicht nachgewiesen. Enkenstein
hieß früher „beim Engenstein". Nicht übersehen darf man bei Erörterung der obigen Frage
die Gehöfte, die abseits von Enkenstein im „Brodenloch" stehen. Warum liegen diese so
abseits vom Dorfe und standen hier einst die zur Burg gehörenden Gutshöfe?

Die Zeichnung vom Bürgele bei Enkenstein ist nach einer Photographie angefertigt
(beides U.E.) und entspricht somit den tatsächlichen Raummaßen.

(1) Schuster, Die Burgen und Schlösser Badens.

Ulrich Eichin

In „Neuphilologische Mitteilungen", 1 LXX 1969, Helsinki, erklärte Prof. Dr. K. F.
Müller, Freiburg, den Begriff Linquenda, den Hausnamen, welcher am Elternhause des
Verfassers eines Gedichtbandes in alemannischer Mundart „Uus Hebels Haimet" (erschienen
in Aarau im J. 1907), und des Arztes Dr. Hermann Vortisch (1874—1944), in der
Schützenstraße in Lörrach (heute „Haus Vomstein") angebracht war. Das Wort kommt
aus dem lat. Verb linquere = lassen, verlassen und bedeutet als Hausname soviel wie
„Haus, das wir einmal verlassen müssen, wenn der Tod uns ruft".

(Schü.)

Anschluß des Heimatbundes „Kleines Wiesental"

Der Vorstand des Heimatbundes Kleines Wiesental hat im Juli d. J. die Auflösung
des Bundes beschlossen und sich unserem Verein „Markgräflerland" angeschlossen.

Mit freudiger Genugtuung nahm der Vorstand diesen Vorgang zur Kenntnis und
lädt hiermit die Mitglieder des aufgelösten Heimatbundes Kleines Wiesental ein, sich als
Freunde und Mitarbeiter dem „Markgräflerland" anzuschließen und sich mit einer Beitrittserklärung
anzumelden.

Der Vorstand

Von der Steinzeit zur Gegenwart

Das Lörracher Heimatmuseum in Wort und Bild

Im Geleitwort zu dem soeben erschienenen Katalog des Heimatmuseums Lörrach
würdigt Oberbürgermeister Egon Hugenschmidt den von Oberlehrer Gerhard Möhring,
dem Betreuer der reichen städtischen Sammlungen, verfaßten Führer durch die Schätze
des Museums auf dem Burghof als einen wertvollen Beitrag zum kulturellen Leben unserer
Stadt.

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