Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., H 4688,fm
Das Markgräflerland: Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur (51.1989, Heft 2)
1989
Seite: 129
(PDF, 34 MB)
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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-1989-02/0131
Schönau im Schwarzwald

Versuch einer historiseh-basierenden
gegenwartskundlichen Beschreibung der Stadt

Melanie Mauz

Abb. 1: Gesamtansicht von Schönau.
Links Teile des Altstadtkerns, der durch den hohen Turm der katholischen Pfarrkirche markiert
wird. Im Hintergrund rechts die 1927 errichtete evangelische Kirche mit dem Neubaugebiet.
Die Häusergruppe ganz im Hintergrund rechts gehört bereits zum Ort Schönenberg, während
die Streuhöfe auf der sesenüberliesenden Berskuppe Teile des Weilers Entenschwand bilden.

(Foto: J.-W. Schindler)

Bevölkerungsentwicklung

Die Zunahme der Bevölkerung in Schönau Mitte des 19. Jh. war eng verbunden mit
seiner industriellen Entwicklung: die Erweiterung der Fabrikarbeit begünstigte den
Zuzug fremder Arbeitskräfte. So stieg die Zahl der Einwohner von 1855 bis 1867 um
17,9% an und nahm damit eine Spitzenstellung unter den nachbarlichen Industriege-
meindenTodtnau. Atzenbach und Zell ein; sie überstieg bei weitem die Entwicklung im
Amtsbezirk Schönau mit nur 5%.

Auch die Auswanderungen von 62 Personen im Zeitraum 1832 bis 1852 nach Niedergang
des Hausgewerbes und vor Beginn der eigentlichen Industrialisierung sowie dann
nachfolgend bis 1901 von nur noch weiteren 26 Personen blieben ohne Auswirkung auf
die positive Bevölkerungsentwicklung. Von (1804) 809 Einwohnern erhöhte sich die

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