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Das Markgräflerland: Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur (67.2005, Heft 1)
2005
Seite: 64
(PDF, 26 MB)
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Gleichzeitig berichteten auch die Vorgesetzten zu Fischingen:

„Weilen vom Hochfürstl. Hochlöbl. Gnädigen Oberamt befohlen worden, daß
die Vorgesetzten zu Fischingen sollen berichten, was vor Personen in dem Fischinger
Bad oder Gesundbrunnen seien kuriert w orden, und mit welcher Krankheit sie
seien behaftet gewesen, als

Erstl.

Michel Vogt von Huttingen

Hans Jacob Haß von Thummeringen

Der verstorbene Beydeckh Schütz von Weyl

Ein Knab von Biningen im Basel Bieth

Michel Barne von Winther Schweiller

Des Friedlin Rothras von Effringen seine Schwieger

Eine Frau von Lörrach und ein Mann

Welche sämtlich mit der Gliedersucht und Krankheit sind behaftet gewesen...
Solche mit der Hilfe Gottes durch dieses Bad sind kuriert worden

Fischingen, den 29. Juni 1740.

Untertän igste gehorsamste
Martin Keyser Vogt
Hanß Hopp Stabhalter."

Dass nunmehr das Badeprojekt auch den Hofräten in Karlsruhe Eindruck zu
machen begann, ersehen wir aus einem Schreiben des Geh. Konsistoriums vom
8. September 1710 an das Oberamt Rötteln bzw. Landvogt von Leutrum:

„Nachdem aus dem von dem Oberamt Rötteln, wegen des neuentdeckten Gesundbrunnens
zu Fischingen letzthin unterm 2ten p<raeter>isti erstatteten Bericht
zu ersehen gewesen, wie der jetztmahlige Eigentümer dieses Bades keine hinreichenden
Mittel habe, eine rechtschaffene Wirtschaft und Badhaus zu erbauen, und
solches an der sonst vermutenden zahlreichen Besuchung sothanen Bades verhinderlich
sei. So ist dahin zu trachten, einen anderen wohlbemittelten und zu dergl.
Hantierung sich schickenden Mann ausfindig zu machen, und den jetz.tmaligen
Eigentümer des Bades zu disponieren, daß, im Fall er zu erforderlicher Aufrichtung
sothanen Bades die nötigen Kosten nicht noch selbst aufzubringen wüßte, er
den Platz und Zugehörde an jenen verkaufen, und dieser Letztere auf sein Risiko
eine besser eingerichtete Bequemlichkeit und Wirtschaft für die Badgäste anlegen
möge. Dessen Besorgung man dem bemelten Oberamt hiermit überlassen will. "

Auf Seiten der Markgräflichen Regierung wollte man also mit dem Fischinger

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