UB Freiburg, H 519,m
Die Ortenau: Zeitschrift des Historischen Vereins für Mittelbaden
51. Jahresband.1971
Seite: 41
(PDF, 52 MB)
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Regesten der Herren von Windeck von 1350—13591

Von Otto Gärtner

Aus dem Nachlaß des 1917 verstorbenen Pfarrers Karl Reinfried

Um 1350. Ein Brief, wie Herr Goß Engelbrecht von Straßburg 24 Pfund Gelds hatte uf
den Hell- und den Rügelhof umb 200 Pfund Pfennig. Das hat Herr Johannes von Windeck,
Herrn Bechtolds Sohn, wiedergekauft, und hat der vorgenannt Gosse den Herrn Johann
gut, ledig und los geseit. Inseriertes Regest aus einer Urkunde vom 5. Februar 1415 — Der
Hellhof und Riegelhof waren einst windeckische Besitzungen in der Gemarkung Kappelwindeck
.

Um 1350. Ein Brief, wie Johannes von Windeck und Conrad von Windeck zu Straßburg
zu Gericht gingen umb die Kirch zu Otterswilre. Item ein Brief, wie Herr Johannes von
Windeck und Herr Conrad die Kirch zu Otterswilre geliehen haben vor Herrn Ludwigen
von Bierstern, Archidiakon (zu Straßburg). Inserate aus der Urkunde v. 3. Februar 1415.
1350 — 1400. In dem Lehensbuch Heinrichs von Geroldseck-Lar aus der zweiten Hälfte des
14. Jahrhunderts stehen unter den übrigen Lehensträgern auch Reinhard von Windeck,
welcher mit der Vogtei des Klosters Schwarzach und den Leuten, die zum Kloster gehören,
belehnt war und die Markgrafen von Baden, „die man nennt die Wecker", welche Stollhofen
, Burg und Stadt und die Dörfer Söllingen und Hügelsheim mit allen ihren Rechten
und Zugehörungen von Geroldseck zu Lehen trugen. Ruppert, Geschichte der Mortenau
(Achern 1882) I, 104 f. u. 498.

Hierher gehören auch zwei geroldseckische Urkunden die Stollhofner Vogtei betreffend.
Unterm 29. September 1361 reversiert Heinrich von Geroldseck gegen Burggraf Friedrich
von Nürnberg über Stadt und Vogtei Stollhofen mit allen Nutzungen und Rechten, wie
sie seine Vordem seither besaßen. — Am Montag nach dem obersten Tag wird durch
Urteil des kaiserlichen Landgerichtes zu Nürnberg dem Burggrafen Friedrich von Nürnberg
die Veste, Stadt und Vogtei Stollhofen und die Vogtei zu Schwarzach, und was dazu
gehört: Gericht, Leute und Güter, Dörfer und Weiler, Gewässer, Wiesen und Äcker,
Hölzer, Wasser, Wun und Weid, Stock und Stein, ob und unter der Erde, nichts ausgenommen
, um 1000 M. Golds wert, zuerkannt. G. L. A. Kopialb. 748, S. 185 f.
Hundert Jahre später, nachdem die Vogteirechte über Schwarzach längst an die Markgrafen
von Baden übergegangen und auch von diesen ausgeübt wurden, übergeben die
Burggrafen und Gebrüder Friedrich und Sigmund von Nürnberg und Markgrafen zu
Brandenburg unterm 7. April 1488 (Montag nach dem hl. Ostertag) die Kastenvogtei des
Klosters Schwarzach nebst anderen Vogteien dem Hofgerichtsschreiber Jörg Gruber als
Mannslehen. G. L. A. Kopialb. 748, S. 136.

1350. Johannes von Windeck, Ritter, und Bruno von Windeck, Edelknecht, Ausbürger der
Stadt Straßburg. Schöpflin, Als. III. II, 677.

1350 Oktober 10. Konrad von Windeck, Ritter, besiegelt eine Verkaufsurkunde, wodurch
der Edelknecht Reinbold von Einsideln, genannt Rosenstein, von seinem Gut zu Einsiedel
(Kappelwindeck) an den Edelknecht Heinrich von Einsiedel 2 Viertel Korngült verkauft.
Oberrh. Zeitschr. XXV, 326.

1351 Juni 6. Cunrad von Windeck und Heinrich Tygesheim besiegeln einen Verkauf,
1 Regesten von 1190—1349 in „Die Ottenau". 49. Bd. 1969.

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