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Die Ortenau: Zeitschrift des Historischen Vereins für Mittelbaden
54. Jahresband.1974
Seite: 241
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kehrt oder hatte auf anderm Wege die Heimat verlassen und hatte sich
„drüben" eine Existenz gründen können. Ihre Frauen und Bräute folgten
ihrem Ruf in die neue Heimat, daher der hohe Anteil an weiblichen Auswanderern
. Man kehrte der Heimat, in der man nichts mehr zu hoffen
hatte, den Rücken. Ein wahrhaft unrühmlicher Abschluß war der einst
von hohen Idealen getragenen Freiheitsbewegung in Baden bereitet
worden.

Quellen und Literatur:

Badisches Generallandesarchiv, Abt. 247, Nr. 125, Nr. 30, Nr. 451.
Archiv der Stadt Schiltach.
Briefe in Schiltacher Privatbesitz.

Andlaw, Heinrich von: Der Aufruhr und Umsturz in Baden, Freiburg i. Br. 1850, 1851.
Haebler, Rolf Gustav: Badische Geschichte, Karlsruhe 1951.

Kähni, Otto: OfTenburg und die demokratische Volksbewegung, Offenburg 1947.

Schmittlein, Raymond: Die Revolution von 1848—1849 in Südwestdeutschland: Offenburg/Mainz 1948.
Schödilin, Karl: Geschichte des Großherzogtums Baden unter der Regierung des Großherzogs Leopold von
1830—1852, Karlsruhe 1855.

Zeller Revolutionäre von 1849

Von Thomas Kopp

Die Aufgabe, die „Revolution 1848/49 in Zell a. H." zu behandeln, würde
bedeuten, Bekanntes zu wiederholen. Das eigentliche Geschehen jener
Jahre ist ja schon ausführlich in der „Chronik der Stadt Zell am Harmersbach
" von Franz Disch dargestellt; dort findet sich der Abschnitt „Die Re-
volutionsjähre 1848—1849" (S. 398—402). Auch R. Hahn hat in seinen
„Streifzügen durch die Geschichte Alt-Zells und seiner Umgebung" Einzelbeiträge
zur Revolution geliefert (S. 227 ff.). Zu allem hin finden sich
bei Hansjakob in „Der Graf Magga" („Bauernblut") weitere Unterlagen
zur „Revolution in Zell"1. (Hier muß uns zwar bewußt sein, daß man den
Haslacher Volksschriftsteller nicht unbesehen als Geschichtsquelle verwenden
darf!)

1 Die im folgenden aus „Der Graf Magga" zitierten Stellen sind entnommen aus: Hansjakob, Bauernblutt,
Volksausgabe 1911, Stuttgart, S. 36—45

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