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Die Ortenau: Zeitschrift des Historischen Vereins für Mittelbaden
54. Jahresband.1974
Seite: 293
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— und das werde noch Mühe kosten —, sei eine Nichtbehinderung, doch
diese Einschränkung war im Grunde inkonsequent. Wenn Frankreich die
Ohnmacht Deutschlands, die Zerteilung desselben wünschte, dann konnte
es auch nicht die Bildung einer autonomen deutschen Republik zulassen,
wie sie von den deutschen Demokraten erstrebt wurde. Erinnern wir uns,
daß List im Namen der „germanischen Nation" und ihrer zukünftigen Regierung
sprach!

(Fortsetzung folgt)

Besprechung und Hinweis

Günther Haselier, Geschichte des Hotzenwalds. Lahr, M. Schauenburg,
1973. 87 S., 26 Abbildungen, 2 Faltkarten im Text und Landkarte der Grafschaft
Hauenstein des 18. Jhdts.

Erstaunlich gelungen ist diese pragmatische Geschichte einer Landschaft, die
über eine an sich knappe Darstellung von Geschehnissen hinausgehend, Ursachen
und Wirkungen im Hinblick auf das zwingend Künftige nachzeichnet,
sichtbar macht und in Logik, Prägnanz und Farbigkeit, zur Zusammenschau und
vollendeter Synthese führt. Spannungsreich, mit vielen dramatischen Höhepunkten
ausgestattet ist diese Geschichte der eigen gearteten Landschaft und
der Menschen des Hotzenwaldes, die sich in der Wahrung des Ursprünglichen,
aus altrechtlicher Freiheitsgesinnung und im beharrlichen Verteidigen ihrer
bäuerlich-genossenschaftlichen Verwaltungsformen selbstbestätigen wollten. In
der Organisation von ,Einungen' innerhalb ihrer Waldlandschaft, etwa in der
Art schweizerischer, altkantonaler Einrichtungen, jedoch ohne Vergleich mit anderen
Gebieten des deutschen Südwestens, auch wenn einzelne, ähnliche Bezüge
wie etwa im einstigen Reichstal Harmersbach zu Vergleichen anregen.
Die vorliegende Veröffentlichung kann als die erstmalige Gesamtdarstellung
der Hotzenwaldgeschichte bezeichnet werden. Denn die Werkplanung des verstorbenen
Prof. Friedrich Metz als Herausgeber, kam nicht zum Tragen. Die
Hauensteiner- und Hotzenwald-Bibliographie — ohnehin spärlich ausgestattet
— weist lediglich monographische Studien nach. Günther Haselier gebührt der
Dank für die Verarbeitung des vorhandenen geschichtlichen Materials und der
eigenen, ergänzenden Quellenforschungen, zur Verdichtung des Themas, in der
nun dargebotenen, vorbildlichen Fassung.

Preiser

„Arbeit u. Gerät im Wortschatz der Fischer des Badischen Hanauerlandes",
Untersuchungen zur Fachsprache am Oberrhein, von Hans-Rüdiger Fluck,
576 Seiten, 58 Abbildungen, 14 Karten. Kart. DM 68,—. Band 25 der
„Forschungen zur oberrheinischen Landesgeschichte".
Verlag Karl Alber, Freiburg.

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