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Die Ortenau: Zeitschrift des Historischen Vereins für Mittelbaden
80. Jahresband.2000
Seite: 303
(PDF, 123 MB)
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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/ortenau2000/0303
Eine katholische Kirche in evangelischen Landen

303

30 1856 verlor Rheinbischofsheim das Bezirksamt und 1864 dann auch noch das Amtsgericht
31 Neben der heutigen Sparkasse, dort wo die öffentliche Anhängerwaagc steht

32 Baden-Baden

33 Aus den Akten ergibt sich bezüglich der Komiteemitglicder noch folgendes: Amtsrevisor
Link verstarb am 3.11.1858, Bezirksförster Fackelmann wurde im Juni 1859 nach
Rotenfels versetzt, Hauptzollamtskontrolleur Hory wurde im Jahre 1860 nach Freiburg
versetzt und Physikus Dr. Fritz verzog im Juli 1862 nach Gernsbach

34 6.864,30 qm

35 Beispielsweise waren damals von Höllstein im Wiesental aus 2.300 Katholiken zu betreuen
, ohne daß für diese ein Gotteshaus vorhanden war. Höllstein erhielt 1866 eine
katholische Kirche, in Emmendingen und Kandern, zwei weiteren evangelischen Ortschaften
, in denen dringend ein katholisches Gotteshaus benötigt wurde, konnten die
Kirchen 1863 und 1866 erbaut werden

36 Hübsch, Heinrich: Geb. 9.2.1795 Weinheim, gest. 3.4.1863: 1820 Staatsprüfung als
Architekt, 1824 Lehrer der Baukunst am Städel'schen Institut in Frankfurt a.M., 1827
Residenzbaumeister und Mitglied der Baudirektion in Karlsruhe, 1829 Baurat, 1831
Oberbaurat, 1842 Baudirektor, Professor am Polytechnikum (bis 1854), 1837 Ehrenmitglied
und Korrespondent des königlichen Instituts der britischen Architekten, Mitglied
der Kunstakademien in München (1846) und Berlin (1849), 1850 Doktor h.c. der
philosophischen Fakultät Heidelberg

Im Vorbericht der Kirchenbaurechnung Rheinbischofsheim wurde bezüglich der Anfertigung
der Pläne und Kostenüberschläge ausdrücklich festgehalten, daß sich „Oberbaudirektor
" Hübsch „nicht nur bereitwilligst dieser Arbeit unterzog, sondern auch in
opferwilliger Liebe, zum währenden und ehrenden Andenken sei es demselben hier
nachgesagt, solche auch unentgeltich anfertigte". Hübsch führte, namentlich für
Diasporagemeinden, zahlreiche Kirchenbauten aus, ohne ein Honorar zu beanspruchen
. Statt dessen bat er sich in der Regel für später eine Seelenmesse aus (vgl. Joseph
Sauer, Die kirchliche Kunst der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Baden, Freiburg
1933)

Hübsch, dessen Mutter Friedericke geb. Pagenstecher die Tochter eines gräflich Erbachischen
Kirchenrates und lutherischen Pfarrers im Odenwald war, war 1850 in Rom
in die Gemeinschaft der katholischen Kirche eingetreten

Über Hübsch vgl. z.B. Badische Biographien Teil I, Heidelberg 1875, 394-400; Historisch
politische Blätter 1864. I. Band, 253-283 und 341-361; Zeitschrift für die Geschichte
des Oberrheins Jg. 1926, 421^444 und 527-566 sowie Jg. 1927, 181-226

37 Baudirektor Hübsch wurde von Pfarrer Weiser stets als „Oberbaudirektor" tituliert

38 Die Ankündigung erfolgte in folgenden Blättern: Der Ortenauer Bote, Verkündigungs-
Blatt für die Amts- und Amtsgerichtsbezirke Offenburg, Oberkirch, Achern, Rheinbischofsheim
, Kork, Gengenbach, Haslach und Wolfach, vom 12.2.1861, 15.2.1861 und
19.2.1861

Wochenblatt für die Ämter Rastatt, Ettlingen und Gernsbach vom 12.2.1861, 14.2.1861
und 16.2.1861

Wochenblatt für die großherzoglichen Bezirke Baden und Bühl vom 14.2.1861

39 Im Mai 1861 wurde ein entsprechender Vertrag abgeschlossen

40 Zum Zeitpunkt der Grundsteinlegung waren 20 Maurer, 5 Steinhauergehilfen und 5
Zimmerleute beschäftigt, so daß als Ersatz für die feierliche Grundsteinlegung insgesamt
30 Gulden ausbezahlt wurden


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