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Schau-ins-Land: Jahresheft des Breisgau-Geschichtsvereins Schauinsland
103.1984
Seite: 7
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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/schauinsland1984/0009
Die Edlen von Schuttertal,
Dienstleute der Herren von Geroldseck

Von

Gerhard Finkbeiner

Sieht man einmal von den kaum endgültig zu klärenden Fragen ab, inwiefern
Schuttertal ursprünglich Teil der Mark Euenheim1 war, und ob Zähringer Ministeriale
, die Herren von Lützelhard, die Rodungsherren2 schutteraufwärts waren, so
ist gesicherte Erkenntnis, daß Schuttertal seit dem 13. Jahrhundert zur Grundherrschaft
Hohengeroldseck gehörte. Möglicherweise traten die Geroldsecker nicht nur
die Nachfolge einer vorausgehenden Rodungsherrschaft an, sondern gründeten ihre
Hoheitsrechte in Schuttertal auch auf den durch Rodung gewonnenen Besitz an
Grund und Boden.

Die Meierhöfe im Regelsbach3, der Neuhäuserhof4 und das Frühmeßgut5, ein
Hof, aus dem die Schuttertäler Frühmesse gestiftet wurde, gehörten als Allodialbe-
sitz der Geroldsecker nicht zum Dorf Schuttertal, sondern zum Schloß.

In den Geroldsecker-Urkunden wird Schuttertal erstmals in dem Teilungsbrief
von 12776 erwähnt. Bei dieser Erbteilung der Herrschaft Hohengeroldseck in die
Herrschaft Lahr-Mahlberg und Herrschaft Geroldseck fällt Schuttertal der östlichen
Herrschaft zu, der es bis 1819 angehörte. Einer der Zeugen und Mitsiegler
des Vertrages von Mahlberg war „Vogt Wilhelm von Schuttertal"; in der Zeugenliste
wird er an hinterer Stelle aufgeführt. Vogt Wilhelm als auch weitere Angehörige
des Schuttertäler Ortsadels werden in den folgenden Jahren wiederholt in
Urkunden genannt:

1277 Wilhelm von Schuttertal (Vogt)

1291 Wilhelm von Schuttertal (Ritter, Vogt)7

1336 Hermann von Schuttertal (Edelknecht)8

1341 Johann von Schuttertal (Ritter)9

1349 Johann von Schuttertal (Ritter)10

1350 Johann von Schuttertal11

1352 Wilhelm von Schuttertal (Edelknecht)12
1356 Johann von Schuttertal13
1370 Henselin von Schuttertal14
1377 Johann von Schuttertal15
1392 Hansen von Schuttertal16

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