Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene e. V., Frei122-Z4
Zentralblatt für Okkultismus: Monatsschrift zur Erforschung der gesamten Geheimwissenschaften
23.1929/30
Seite: 222
(PDF, 142 MB)
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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/zb_okkultismus1929/0226
Was aber ist Sepdden und in welcher Weise unterscheidet sich
die Sepdelenopathie von der üblichen Heilweise?

Diese Frage in einer kurzen Abhandlung mit einiger Klarheit
zu beantworten, ist nicht ganz leicht. Ganz absehen wollen wir
hier natürlich von der unfruchtbaren Stellungnahme derer, die aus -
Voreingenommenheit es ablehnen, sich ernstlich mit diesen neuen
Mitteln zu befassen und die diesen Zeilen voranstehende Frage
gern mit dem einen einzigen Worte „Schwindel** beantworten und
abtun möchten. Nicht ganz unwichtig ist jedoch im Hinblick auf
solche Anschauungen die Tatsache, daß die schon recht zahlreichen
gegen ihn und seine Mittel von der Ärzteschaft ins Leben gerufenen
Unterdrückungs- und Bekämpfungsversuche den ganz neue,
eigene Wege gehenden Forscher Alexander Müller nicht klein gekriegt
haben. Lediglich aus bloßem guten Sinn und Geschick für
Kampf erklärt sich dieses erfolgreiche Behaupten nicht. Alexander
Müller muß in seinen Erfahrungs- und Lehrgrundlagen einen tragfähigen
Boden für seinen Kampf haben, sonst hätte er dem zähen
Eifer seiner Gegner unmöglich so erfolgreich die Stirn zu bieten
vermocht. Aber ungewöhnlich sind seine Erfahrungen und Lehren
unfraglich für den, dem die Anschauungen und Lehrmeinungen der
Hochschulmedizin als unverrückbare Ecksteine oder als eiserner
Bestand gelten für jedes Heilverfahren, welches Anspruch auf Duldung
oder gar wissenschaftliche Anerkennung erheben will.

Eigenstes Erleben war^ es, das Alexander Müller zur Erfindung
seiner Sepdelenmittel führte. Die eigene schwere Kränklichkeit in
den Jugendjahren gab ihm den Anlaß, gewissen Kräften nachzuspüren
, deren Wirken er immer deutlicher an sich selbst erlebte,
zugleich aber, auch immer klarer unterscheiden lernte. Und gerade
weil persönliches Erleben die Grundlage seines Forschens bildet,
ist es unmöglich, über die von ihm gefundenen Heilmittel etwa$
zu sagen, ohne zugleich gewisse Besonderheiten der Person des
Erfinders zu würdigen. A. M. behauptet gewiß nicht, ein besonderer
Ausnahmemensch zu sein; doch besitzt er gewisse besondere
Fähigkeiten, mit denen er zwar nicht einzig dasteht, die sich jedoch
in einem so ausgeprägten Maße bei verhältnismäßig wenig Menschen
finden und noch viel seltener im Verein mit den Fähigkeiten
zu wirklich wissenschaftlicher Naturbeobachtung bei ein und demselben
Menschen angetroffen'werden, wie es bei ihm der Fall ist
Er besitzt „Hellgefühl**, d, h. ein gesteigertes Wahrnehmungsvermögen
, vermittels dessen ihm weit mehr und weit feinere Naturvorgänge
und Krafterscheinungen zum Bewußtsein kommen, als
unsere 5 Sinne uns Menschen für gewöhnlich wahrnehmen lassen*


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