Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., ZG 1563
Hohenzollerischer Geschichtsverein [Hrsg.]
Zeitschrift für Hohenzollerische Geschichte
41(126).2005
Seite: 187
(PDF, 38 MB)
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  (z. B.: IV, 145, xii)



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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/zhg2005/0199
Neues Schrifttum

Jahrzehnte. Es ist auffällig, dass wir es hier mit sechs Kongregationen zu tun haben,
die vorzugsweise süd(west)deutscher bzw. österreichischer Provenienz sind: Die
bayerische Kongregation {Stephan Haering: „Die bayerische Benediktinerkongrega-
tion im 19. und 20. Jahrhundert", S. 675-703), die Beuroner Kongregation {Stephan
Petzolt/Bernhard Givens: „Die Beuroner Benediktinerkongregation", S. 705-729),
die österreichische(n) Kongregationen {Clemens Lashof er: „Die österreichische Kongregation
von der Unbefleckten Empfängnis 1889-1930", S. 731-754; Korbinian
Birnbacher: Die österreichische Benediktinerkongregation vom hl. Joseph 1889—
1930", S. 755-796; Clemens Lashofer: Die österreichische Kongregation von der
Unbefleckten Empfängnis ab 1930", S. 833-864), die Kongregation von St. Ottilien
{Fmmentius Renner: „Die Benediktinerkongregation von St. Ottilien", S. 797-832),
sowie die Sublazenserkongregation {Rhaban Haacke: Die deutschen Klöster der Sub-
lazenserkongregation", S. 865-871 - ein leider extrem knapp gehaltener Beitrag).
Auch in diesen Beiträgen wird das sich durch die Zeiten hindurchziehende Bemühen
um benediktinische Spiritualität bzw. spezifische apostolische Ausrichtung deutlich.
Diese Bemühungen verhinderten nicht nur letztendlich ein Verharren in Stagnation,
sondern sorgten für permanente Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit
wie auch den Perspektiven für die Zukunft.

Jedem Beitrag ist ein ausführliches Quellen- und Literaturverzeichnis angegliedert,
dem gesamten Band ein Register mit allen Orts- und Personennamen sowie „einigen
wichtigen Sachbegriffen". Der Band ist ein unverzichtbares Standardwerk zur
Beschäftigung mit dem benediktinischen Mönchtum und ein würdiger Rahmenband
für die gesamte Reihe.

Köln Wolfgang Schaffer

Petra Zimmer (Red.) unter Mitarbeit von Brigitte Degler-Spengler: Die Dominikaner
und Dominikanerinnen in der Schweiz. Basel: Schwabe & Co Verlag 1999, 1163 S.
in zwei Teilen (= Helvetia Sacra Abt. IV Bd. 5).

Erneut ist innerhalb der renommierten Reihe „Helvetia Sacra" ein Band vorzustellen,
der ein Grundlagenwerk zur dominikanischen Geschichte der Schweiz darstellt,
wegen der in Mittelalter und Früher Neuzeit festzustellenden vielfachen Verzahnungen
mit den Gebieten bzw. Konventen des Hl. Römischen Reiches aber auch für die
hiesige Ordensgeschichte von Relevanz ist. Zwar werden in der „Helvetia Sacra" traditionell
nur jene religiösen Orden und Kongregationen beschrieben, die sich vor
1874 etablierten, als die Schweizer Bundesverfassung die Errichtung neuer oder die
Wiederherstellung aufgehobener Klöster oder Orden untersagte, doch wurde in
Anbetracht der großen Bedeutung der Dominikaner für die 1889 gegründete Universität
Fribourg für den vorliegenden Band eine Ausnahme gemacht und der Bogen bis
in die Gegenwart geschlagen. Im Mittelpunkt des Bandes stehen allerdings nur die
eigentlichen Ordens-Konvente, nicht aber die besondere Rechtsform der dominikanischen
Kongregationen, die vielmehr im Band VIII/2 der Helvetia Sacra abgehandelt
wurden. Vor diesem Hintergrund finden 10 Dominikaner- und 19 Dominikanerin-

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