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Kellerräume mehr als genug waren, so beschloss man später, nur vorn,
gegen Süden, aufzufüllen, seitlich und hinten (nach Westen, Norden und
Osten) aber die Kellerräume mit Fenstern und Thüren zu versehen. Der
Boden des Kellergeschosses steht nun noch etwas über dem Niveau des
das Gebäude an den genannten Seiten umgebenden Terrains, so dass ein
Abfluss hergestellt werden konnte Demgemäss erscheint der Bau nach
Süden, gegen die Spitalstrasse (vergl. Taf. IV. A.) 2 Stockwerke, nach
Norden, Osten und Westen (vergl. Taf. IV. ß.) 3 Stockwerke hoch und
es sind durch diese Einrichtung eine Anzahl sehr brauchbarer heller Räumlichkeiten
gewonnen worden.
I\f Stockwerk! (nach hierorts gebräuchlicher Benennung) oder Parterre.
(S. Grundriss Taf. I.)
Der Haupteingang von der Spitalstrasse her führt in einen Vorraum p.,
in welchem sich die Anschlagbretter für die verschiedenen Ankündigungen
befinden und nach welchem sich die Werkzimmer des Anatomiedieners (F)
und seines Gehülfen (E) mit je einem Fenster und einer Thüre offnen.
Eine 2. (Glas)- Thüre bei p' trennt diesen Raum von dem Gorridor pp.?
der durch die Lichtschachte (KK. Taf. II.) und das Treppenhaus von oben
her sehr genügend beleuchtet ist.
Nach links wendet man sich nunmehr zum:
A. Secirsaal, der mit seiner längsten Seite nach Westen gewendet ist.
Derselbe kann bei ää durch eine zusammenlegbare Scheidewand in
2 Räume getrennt werden, eine Einrichtung, die in jenen Fällen,
wenn nur eine kleinere Anzahl von Präparanten arbeitet, insbesondere
in Bezug auf Ersparniss von Heizmaterial nicht unwichtig ist. An
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