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beiden Enden des Saales sind Luftzüge zum Ventiliren angebracht.
Ein laufender Brunnen mit Messinghahn und kupferner verzinnter
Brunnenschaale findet sich bei a. Zwei Porzellanöfen, der eine am
nördlichen Ende des Saals (mit kupfernem Kessel für warmes Wasser)
der andere am südlichen Ende heizen den Raum zur Genüge.
Zwei lange Sccirtische für ganze Leichen stehen an den beiden
Hauptfenslern, dem nördlichen und dem südlichen, 10 kleinere, je zwei
aneinandergerückt, in den Nischen der 5 westlichen Fenster, so
dass genügender Raum für eine grössere Anzahl zugleich arbeitender
Studirenden vorhanden ist. In den Ecken befinden sich Kleiderschränke
zur Aufbewahrung der Präparir-Kittel, an den Wänden
sfehn einige mil Weingeist gefüllte kupferne Wannen zur Aufbewahrung
der in Arbeit befindlichen Gefäss - und Nervenpräparate der
Studirenden.
Als Hilfsmittel des Unterrichts sind in diesem Saale 2 Scelete
aufgestellt, dann die lebensgrosse Statue eines Muskelmannesin
terra cottfl ausgeführt, auf einem tragbaren Stativ. Ferner ver-
srhiedene Gipsmodelle und Abbildungen von Sceleten auf schwarzer
Malerleinwand um darauf zu zeichnen. Aus dem Secirsaal führt eine
Thüre in das
C. Zimmer des Prosectors, eine 2. in
') Modelleur Nosch liefert dieselbe um den Preis von 66 fl.
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