http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/RA_2014_102/0050
46
ropologischen Sammlung eingeräumt ist. Die meisten Schränke sind
Glassohränke mit 3 Glaswänden, welche mit der einen schmalen
Wand an den Pfeilern stehn und in den Saal hereinragen, so dass
das Licht je zweier Fenster durch sie hindurch fällt. Einzelne mit
4 Glaswänden stehen vollkommen frei. Die wenigsten stehn mit der
einen langen Wand an und sind nur von vorne beleuchtet Die
Farbe des Anstrichs der Wände ist ein sog. pompejanisches Roth,
auf welchem sich insbesondere die an den Wänden frei aufgestellten
Scelete, Büsten etc. sehr wohl ablieben. Einzelne grössere Scelete
der vergleichend-anatomischen Sammlung (Finnwal, Delphin, Krokodil
etc.) sind am Plafond aufgehängt.
III. Das Kellergeschoss oder Souterrain (Taf. III.) ist, wie schon oben
bemerkt, nach Süden durch Auffüllung unter den Boden gekommen,
daher wirklicher Keller, während nach Norden, Osten und Westen
dasselbe ein Parterre darstellt,
In das Kellergeschoss gelangt man von aussen*) durch die
Thüre N', welches der Eingang für den Anatomiediener und seine
Familie ist, dann 2. durch die Thüren n" und n" und endlich durch
die Thüre E' des Leichenkellers, wovon nachher. Auf die mit Cement
belegten Corridors N. N. N., die durch die Thüren, die Treppe, und
) Aus dem 1. Stockwerk steigt man auf der bei n" durch eine Glas-
thüre abschliessbaren Treppe C. in dasselbe herab.
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/RA_2014_102/0050