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den Lichtschacht nc überaus genügend beleuchtet sind, öffnen sich
folgende Räumlichkeiten :
E. Ei der Leichenkeller, in welchen die Leichen von aussen durch die
Thüre E' hereingebracht werden. Aus demselben gelangt man durch
eine doppelte Thüre D' in den Eiskeller D.
Bei E" findet sich der Leichenaufzug nach dem Sections-Saal,
bei ec liefert ein Brunnen-Rohr mit Hahn Wasser zur Reinigung
der Leichen. Mit
F. ist eine Kaminer zum Maeeriren bezeichnet; in derselben findet sich
ein grosser steinerner Trog f3 der durch ein Brunnenrohr bei f mit
frischem Wasser versehen werden kann» — In
C. sind die anatomische Küche, Injektionsraum und die Werkstätte (mit
Hobelbank, Drehbank etc.) vereinigt. Bei g. befindet sich der Heerd
mit kupfernem Kessel der von dem Wasserhahn gl aus mit Wasser
gespeist werden kann. Der Raum A. unter dem Hörsal ist für die
Aufbewahrung der in Kisten verwahrten grössern Präparate, für
Vorräthe und dgl, bestimmt, ebenso der Raum Ki:. Der Raum K* für
Gläser und Weingeist. Der mit I bezeichnete Raum ist zu einem
pathologisch-chemischen Laboratorium eingerichtet.
Eigentliche, unter dem Boden gelegene Kellerräume sind die
nach Süden gelegenen Räume H. H. (Tür Holz und Kohlen), C.
(Keller des Anatomiedieners), P. (Yorrathsraum desselben) von wo
eine Treppe 0 in dessen Wohnung führt, die den Eingang in dieselbe
für seine Familie bildet.
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