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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/biol_unt_1890_01/0124
Tafel III.

Die hintersten Thoracalganglienpaare von Astacus fluviatilis.

Methylenblau-Färbung und nachher Behandlung mit pikrinsaurem Ammoniak.

Vorn und hinten laufen die beiden dicht beisammen liegenden Längscommissuren Qc, le1) aus. In ihnen bemerkt
man theils durchlaufende feine Fasern (i), welche Seitenzweige (»Nebenfortsätze») zu den Punktsubstanzballen (pb) senden,
theils feinste varicöse Fasern (v), theils die beiden dicken Biesenfasern (Rf), welche im Lichtdruck zu wenig hervortreten
(im Verlaufe zwischen den beiden Ganglienpaaren bemerkt man ihre dicht angeordneten Kerne); theils trifft man hier auch
Fasern (</), welche sich oben in der Punktsubstanz verästeln (»Nebenfortsätze»), ohne dass eine angehörige Ganglienzelle
nachweisbar ist. Endlich enthalten die Längscommissuren Fasern, welche sich wirklich als Stammfortsätze [d, d) von Ganglienzellen
documentiren; diese Ganglienzellen liegen in dem Zellenhanfen an beiden Seiten von der Mittellinie und ihre
Stammfortsätze kreuzen sich an der schmalen Brücke, welche die beiden Ballen der Punktsubstanz jedes Ganglions verbindet
; nach der Kreuzung senden diese Stammfortsätze Nebenfortsätze zu den Punktsubstanzballen und ziehen dann nach
vorn in den Längscommissuren.

a — Ganglienzellen, welche dicht neben der Mittellinie liegen und ihre Stammfortsätze, nach der Abgabe von Nebenfortsätzen
, nach hinten zu den Längscommissuren schicken.

e — Kleine Ganglienzellen im vorderen Zellenhaufen, deren Stammfortsätze, wie es wenigstens in einzelnen Fällen
nachweisbar ist, nach Abgabe von Nebenfortsätzen, als peripherische Nervenfasern in die lateralen Nervenzweige (n1, n2)
austreten.

e1 — Im hinteren Zellenhaufen (hinter den Punktsubstanzballen) belegene kleine Ganglienzellen, von denen hier und
da Stammfortsätze, ganz wie bei e, in Nervenfasern der lateralen Zweige sich verfolgen lassen.

/ — Ganglienzelle am hinteren Ballen, deren Fortsatz immer hinter der Punktsubstanzbrücke zieht und Seitenzweige
abgiebt; ob oder wo ein echter Stammfortsatz (Nervenfaser) hier vorhanden ist, konnte nicht dargelegt werden.

hi — kleiner Nervenzweig.


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