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gegen das dunkel gefärbte Widerhakenstück abgesetzt ist. Der Spiessfaden verhält sich vorn wie bei Molge,
da er dem Kopfende seitlich anliegt (Fig. 1, 2, 3). Bei Pleurodeles lässt er sich aber viel weiter nach hinten
verfolgen; an den hinreichend angeschwollenen Köpfen zeigt sich, dass er dem ganzen Kopfe entlang bis zum
hinteren Ende desselben, und zwar als gleich dicker Faden hinabsteigt (Fig. 10), um erst hier zu endigen.
Da er nicht, wie die übrige Kopfsubstanz, anschwillt und sich auch weniger verlängern lässt, so zwingt er diese,
sich in Spiraltouren zu legen (Fig. 10). Man hat hier also Verhältnisse, welche an die oben bei Siredon beschriebenen
erinnern, obwohl beim letzteren der Faden sich als verzweigt erwies.

Dass jedoch auch an den Spermien von Pleurodeles eine Kopf hülle vorhanden ist, geht aus manchen
Bildern hervor; oft bekommt man angeschwollene, mazerierte Köpfe, welche an der Oberfläche eine feinkörnige
Beschaffenheit zeigen, wobei sich die Körner durch die Anilinfarben tingieren lassen (Fig. 11). Besonders interessant
sind aber andere Köpfe, an denen man deutliche feine Quer- und Spiralfasern sieht, welche die Oberfläche
umstricken und sicherlich einer teilweise geborstenen Hülle angehören (Fig. 12, 13, 14); an den Knotenpunkten
und v. a. an den Seitenpartieen des Kopfes sieht man grössere Kornstücke angesammelt. Schliesslich lässt
sich an den noch nicht reifen Spermien (Fig. 15) eine deutliche äussere Hüllensubstanz nachweisen, welche nicht
nur den eigentlichen Kopf, sondern auch das hinter ihm gelegene vordere Zentralkörperstück umschliesst. Dieses
letztere ist relativ zur Kopflänge ziemlich gross, ungefähr wie bei Siredon, vorn gewöhnlich konisch zugespitzt und
in das Hinterende des Kopfes hineinragend, sonst zylindrisch und hinten etwas abgerundet, wo es sich stark an den
Schwanz befestigt.

Dieser, der Schwanz, ist, wie oben erwähnt, verhältnismässig kurz und besteht, wie bei den anderen Uro-
delen, aus einem Stützfaden und einer Flossenmembran mit Eandfaden. Der Stützfaden hat eine ziemlich starke
Mantelhülle, welche hinten noch stärker wird, um, besonders gegen das Ende zu, eine ganz ungewöhnliche Dicke
zu erhalten (Fig. 16, 17, 18), so dass sie als ein blasses Polster an der der Flossenmembran entgegengesetzten
Seite hervorragt. Am Stützfaden findet man keinen Absatz, so dass an ihm kein hinteres dünneres Stück zu
unterscheiden ist; er setzt sich vielmehr noch ziemlich breit bis in die Nähe des hinteren Endes fort, um sich
jedoch zuletzt etwas zuzuspitzen (Fig. 1, 16—18). Die Flossenmembran bildet ihrer ganzen Ausdehnung nach eine
ihm lateral ansitzende, stark gekräuselte Haut mit wellenförmig gebogenem Eandfaden, an dessen vorderem Ende
wenigstens ein starkes Knöpfchen seitlich hervorragt (Fig. 1, 10, 14). Das hintere Ende des Eanclfadens läuft
ziemlich dicht dem hinteren Ende des Stützfadens vorbei, und die zwischen den beiden Fäden ausgespannte Flossenmembran
hört hier auf, und zwar bald ein wenig vor, bald ein wenig nach der Passage des Eandfadens am Hinterende
des Stützfadens, welch letzteres sie stets erreicht.

Spelerpes fuseus Bonaf.

(Taf. XXII, Fig. 1—7.)

Uber die Spermien von Spelerpes habe ich in der Literatur keine Angaben gefunden. Weil dieses Tier als
ein phylogenetisch altes anfgefasst wird, hoffte ich an seinen Spermien interessante Bau Verhältnisse zu finden; sie
zeigten aber im ganzen den gewöhnlichen Typus, obwohl mit Vergrösserung der Längendimensionen. Diese Spermien
sind nämlich unter den von mir untersuchten die längsten, was man beim Vergleich der Fig. 1 der Taf. XXII
mit den entsprechenden Fig. der Taf. XVI, XVIII, XX und XXI, die alle bei derselben Vergrösserung wiedergegeben
sind, sogleich findet.

Sowohl der Kopf als der Schwanz sind sehr lang. Der Kopf (Fig. 1) bildet einen zylindrischen, nach vorn
sich verschmälernden Strang mit einem relativ schmalen, einen Widerhaken tragenden Spitzenstück. Wie die Fig. 3
und 4 genauer angeben, ist dieses Stück durch keinen eigentlichen Absatz markiert; man bemerkt aber an Fig. 3
eine gewisse Veränderung der Kopfsubstanz, da die Hülle hier dicker und dunkler wird; und in Fig. 4 sieht
man diese Hülle von dem Vorderende der eigentlichen Kopfsubstanz nach vorn zusammengezogen, wobei der
zentrale Spiessfaden zurückgeblieben ist. Die Fig. 5 zeigt diesen Spiessfaden ganz entblösst, als eine aus dem
Kopfe hervorragende äusserst feine, starre, spitze Nadel. In Fig. 3 und 4 findet sich also am Spitzenstück
noch eine ziemlich dicke Hülle, welche vorn das Widerhakenstück in sich trägt, und zwar mit einem nach hinten-
aussen ragenden Widerhaken und einer in entgegensetzter Eichtung etwas nach der Seite gebogenen Spitze. Wie
sich der Spiessfaden hinten nach dem Eintritt in die Kopfsubstanz verhält, ist mir leider verborgen geblieben.


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