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ist die obere Partie dieser Mantelhülle etwas nach dem Kopfe hin zusammengeschoben. An seinem hinteren Ende
ist das Verbindungsstück nicht scharf abgesetzt, sondern geht allmählich verschmälert in das Hauptstück des Schwanzes
über, welches sehr lang ist und sich gegen das hintere fein zugespitzte Ende verjüngt (Fig. 1 und 3); ein abgesetztes
Endstück ist nicht erkennbar.

Platydactylus mauritanicus L.

- (Taf. XXVIII, Fig. 6—10.)

Diese Spermien sind denen des Chamaeleons ziemlich ähnlich; der Kopf ist aber länger und schmäler, das
Spitzenstück und das Verbindungsstück sind kürzer, ebenso das Hauptstück des Schwanzes.

Der Kopf ist lang spindelförmig und verschmälert sich vorn, um mit einem relativ kurzen und schmalen
Spitzenstück zu endigen (Fig. 6, 8). An einigen angeschwollenen Köpfen (Fig. 9, 10) war jedoch dieses Stück
noch kürzer und auch dicker; auch in Fig. 7 findet man ein etwas kürzeres und dickeres Spitzenstück, so dass
eine gewisse Variation ihrer Form vorkommt.

Das Verbindungsstück ist ungefähr halb so lang wie der eigentliche Kopf, im ganzen zylindrisch; es zeigt eine
homogene Beschaffenheit in der den Achsenfaden umgebenden Mantelhülle, in welcher aber an den Seitenrändern in
der Eegel vier Paar dunkle Körner sichtbar sind (Fig. 6). Ob von diesen Körnern das vorderste Paar dem proximalen
Zentralkörper entspricht, Hess sich hier nicht entscheiden, wTeil sie sämtlich von etwa gleicher Grösse waren.
In manchen Spermien trat aber hier noch eine Struktur hervor, nämlich nicht nur der bei Chamaeleon vorkommende
einfache Spiralfaden, sondern sogar eine doppelte Spirale (Fig. 6 und 8); es war schwierig, hier die eigentliche
Konstruktion mit Sicherheit herauszufinden; in den deutlichsten Bildern sah es aber so aus, als ob ein
doppelter Spiralfadenapparat vorhanden sei. Am hinteren Ende des Verbindungsstücks fand sich gewöhnlich ein
blasserer, rundlicher Plasmahaufen (Fig. 6, 7, 8), aus welchem das Hauptstück des Schwanzes hervorgeht. Wenn
die Mantelhülle abgestreift ist (Fig. 10), sieht man den Achsenfaden als ziemlich dicke, steife Faser bis zum
hinteren Kopfende emporsteigen und sich daran befestigen; dann erkennt man hier auch den proximalen Zentralkörper
als eine dunkle Scheibe oder einen Eing.

Das Hauptstück des Schwanzes verschmälert sich allmählich hinten (Fig. 6) und läuft in ein spitzes Ende
aus, ohne durch einen deutlichen Absatz ein Endstück zu bilden.

Angnis fragllis L.

(Taf. XXVIII, Fig. 11—14.)

Die Spermien von Anguis sind von Leydig und von Ballowitz untersucht und von dem letzteren, obwohl
in sehr kleinem Massstabe, abgebildet.

Die Fig. 11 gibt ein solches Spermium in seiner ganzen Ausdehnung wieder.

Der Kopf macht beinahe ein Viertel der ganzen Spermiumlänge aus; er ist in der Tat lang, aber auch
schmal, zylindrisch, verschmälert sich aber nach vorn und endet mit einem relativ kurzen, spitz-konischen Spitzenstück
. Wenn der Kopf durch die Behandlung anschwillt (Fig. 12, 13, 14), schwillt das Spitzenstück nicht.

Das Verbindungsstück ist kurz, zylindrisch, mit homogener Hülle, an deren Rändern in der Eegel vier Paar
(Fig. 11), bald aber nur drei (Fig. 13), zuweilen sogar fünf Paar (Fig. 12) dunkle Körner hervortreten. Sicherlich
sind diese Körner auch die optischen Durchschitte von Spiralfasern, welche unter der Oberfläche der Hülle verlaufen,
obwohl es mir nicht gelang, die Spiralfasern genau zu sehen. Das Verbindungsstück endigte hinten ziemlich scharf
abgesetzt vom Hauptstück, welches, ein relativ dicker Faden, am hinteren, fein zugespitzten Ende ein deutlich
abgesetztes, feines Endstück bildete (Fig. 11). Ein Flossensaum im Sinne Letdig's findet sich am Schwänze dieser
Spermien ebenso wenig wie an dem von Chamaeleon und Platydactylus.

Testudo graeca L.

(Taf. XXVIII, Fig. 15—20.)

E. Ballowitz untersuchte die Spermien von Testudo mauritanica und teilte einige Abbildungen derselben
mit; er beschrieb sie aber nur mit denen der anderen Eeptilien zusammen, mit nur wenigen speziellen Bemerkungen.

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