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Vom Sande gesehen ist der Kopf, wie oben erwähnt, blattartig dünn (Fig. 4, 5), an dem vorderen
Eande ziemlich zugeschärft, am hinteren dagegen, besonders in der Mitte, verdickt, so dass er im optischen Durchschnitte
dreieckig erscheint, und zwar mit einer geradlinigen och schwach konkavierten Basis o-eeen den Schwanz-
ansatz. Die ganze Kopfplatte ist aber nach der einen Fläche hin ein wenig gebogen, etwa löffeiförmig konkav,
jedoch nur in ganz unbedeutendem Grade.

Von der Fläche betrachtet zeigt der Kopf einige bemerkenswerte Erscheinungen. Die vorderen drei Viertel
desselben haben in der Eegel einen etwas dunkleren Farbenton als das hellere hintere Viertel, wobei die Grenz-
partie als ein noch dunkleres, nicht scharf abgesetztes Band quer über die Kopfplatte, aber in nach vorn konkav
gebogener Richtung verläuft. In der vor diesem Bande befindlichen Partie erkennt man dann teils eine in der
Längsrichtung laufende Zeichnung von untereinander parallelen Streifen (Fig. 1), welche auf eine Art Faltung
oder Bunzelung der Oberfläche hindeuten, teils auch einen von der hinteren Partie nach vorn vorragenden dreieckigen
, an der Spitze etwas abgerundeten dunkleren Hügel (Fig. 1), dessen Seitenränder zwar nicht ganz scharf
markiert sind, aber stets doch deutlich hervortreten. Hier und da trifft man nun in den Präparaten Spermien, an
denen eben vor dem Q.uerbande des Kopfes eine Berstung an der Oberfläche erfolgt ist und eine mützenförmige
Hülle sich nach vorn hin zusammengezogen und an den hinteren Rändern zusammengerollt hat. Es sieht hierbei
stets so aus, als ob diese Hülle an den vorderen Rändern der dreieckigen Partie befestigt gewesen wäre und
diese Berstung gerade an diesen Rändern erfolgt sei; die Längsrunzeln sind an solchen Spermien noch in ihrer
ursprünglichen Lage vorhanden; zu beiden Seiten der dreieckigen Partie zeigt die Kopfsubstanz an den Stellen,
wo die Hülle abgehoben ist, eine blassere Farbe. Zuweilen bemerkt man auch vorn von der dreieckigen Partie
einen helleren Streifen (Fig. 3), als ob sich diese Partie zusammengezogen hätte. Die eigentliche Bedeutung der
fraglichen Partie und des Unterschiedes zwischen der vorderen und der hinteren Partie des Kopfes im allgemeinen
lässt sich aus allen diesen Präparaten nicht sicher ermitteln. Ich habe sie jedoch hier angeben wollen, wie sie
sich darboten.

An dem hinteren Rand des Kopfes sah ich zuweilen auch jederseits einen hellen Auswuchs, wie ihn die
Fig. 3 zeigt; es hatte den Anschein, als ob auch hier eine sehr dünne ausgebuchtete Hülle vorkäme.

In der Mitte der hinteren Randfläche findet sich stets eine mehr oder weniger ausgeprägte, aber immer
seichte Grube, in welche das vordere Schwanzende etwas eingesenkt und befestigt ist (Fig. 1, 2, 7). An der
einen Seite dieser Grube findet sich ferner am Kopfrande ein kleiner, nach hinten-aussen gerichteter Vorsprung,
welcher gewöhnlich zugespitzt ist (Fig. 1, 2); in anderen Fällen hat derselbe aber eine kuglige Form (Fig. 6, 7),
und man nimmt nicht selten wahr, dass auch vorn von dem eigentlichen Vorderende des Schwanzes, also in der
erwähnten Grube, kuglige Körner hervorschimmern (Fig. 7). An abgelösten Schwanzenden (Fig. 8) erkennt man
wenigstens drei solche Körner, welche in einer schiefen Ebene, quer über dem vorderen Schwanzende, gelegen sind.
An den völlig reifen Spermien (Fig. 1, 2) sind diese Körner übrigens nicht oder wenigstens selten nachweisbar;
nach allem, was ich erfahren habe, scheint doch der oben beschriebene zugespitzte Auswuchs am hinteren Kopfrande
ein derartiges, der Form nach etwas umgewandeltes Korn zu enthalten. Der Schwanz endigt vorn stets mit
einem hellen Stück, einem Halsstück (Fig. 1, 2, 6, 7, 8), welches nicht ganz regelmässig ist, da die eine Seite
kürzer und gerader, die andere länger erscheint; in gewissen Lagen des Kopfes (Fig. 1) erscheint die letztere
Seite'wie eingekniffen. Dieses Halsstück zeigt oft in seiner Mittellinie einen Streifen (Fig. 2, 7).

Hinter dem Halsstück folgt ein zylindrisches, sich in Rosanilin und G-entianaviolett dunkel färbendes Verbindungsstück
(Fig. 1), welches kürzer als die Kopflänge (etwa 4/5 derselben) ist und sich nach hinten allmählich
ein klein wenig verschmälert. Es zeigt sich am reifen Spermium »homogen», ohne besondere Struktur; zuweilen
erblickt man jedoch an den beiden Seitenrändern eine Andeutung von je einer Reihe dunkler Körnchen (Fig. 1),
welche untereinander alternierend liegen. Das hinterste Paar dieser Körnchen tritt gewöhnlich am schärf-
sten hervor.

Hinter dem Verbindungsstück setzt sich das ebenfalls zylindrische Hauptstück des Schwanzes fort, welches
etwa 4V2mal länger als das Verbindungsstück ist (Fig. 1) und, schmäler als dieses beginnend, sich nach hinten hin
allmählich immer mehr verschmälert, um schliesslich mit einem scharfen Absatz in das ganz kurze, schmale und
spitz auslaufende, blassere Endstück überzugehen (Fig. 1). Am Haupt- und Endstück sieht man keine feinere Struktur
hervortreten.

Durch das Studium der noch nicht reifen Spermien der Testiskanälchen gelang es mir indessen, hinsichtlich
des feineren Baues, v. a. im Verbindungsstück, etwas weiter zu kommen. Nach dem Wegfall der äusseren


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