Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., TF 2014/26
Bock, Carl Ernst
Hand-Atlas der Anatomie des Menschen: nebst einem tabellarischen Handbuche der Anatomie
Berlin, 1864
Seite: III
(PDF, 50 MB)
Bibliographische Information
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Anatomische Literatur

  (z. B.: IV, 145, xii)



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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/bock1864/0007
VORWORT.

A natomie kann nur am Leichname studirt werden, niemals blos aus Büchern oder nach Abbildungen,
und dieses Studium darf, soll es praktischen Nutzen gewähren, nicht im blossen Auswendiglernen
der verschiedenen anatomischen Data bestehen, sondern in Erreichung einer anatomischen Imagination
, welche leicht das Bild jedes einzelnen Theiles des menschlichen Körpers ins Gedächtniss
zurückruft. Nach vorausgegangenem Studium am Leichname ist nun aber wohl nichts mehr vermögend
, jene anatomische Imagination zu begründen, als naturgetreue Abbildungen. Da jedoch diese
Abbildungen dem Gedächtnisse immer nur als Anhaltpunkte dienen können, so glaube ich, dass
Abbildungen in Lebensgrösse vor Bildern im kleinem Formate, wenn diese nämlich den grössern
an Deutlichkeit nicht nachstehen, keine besondern Vorzüge haben. Im Gegentheile bieten letztere
insofern weit mehr Vortheil, als sie schneller und bequemer zur Hand sein können. Von diesem
Gesichtspunkte bei Bearbeitung dieses Atlasses ausgehend, wählte ich das vorliegende Format, unter-
liess die isolirte Darstellung der einzelnen, feinern anatomischen Gegenstände, und suchte vielmehr
durch Abbildungen ganzer Figuren oder grösserer Stücke des menschlichen Körpers, an denen die
Gefässe und Nerven zum deutlicheren Hervortreten colorirt sind, eine leichtere und, wie mir scheint,
für den Studirenden, Arzt und Wundarzt bei Repetition der Anatomie hinreichende Uebersicht zu
geben. — i)ass die Abbildungen nicht alle nach der Natur gezeichnet, sondern theilweise auch nach
andern Bilderwerken componirt sind, liegt vor Augen und kann dem Werke nicht zum Nachtheile


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