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f) Margo inferior, incisura ischiadica major, grosser s
Ilüftausschnitt. \
rj) Corpus, Körper, bildet das obere Drittel der Pfanne.
b) Os ischii, Sitz b ein, unteres Stück des Beckenknochens. <
a) Corpus, Körper (d. i. das untere Drittel der Pfanne)|: )
unteres Ende der incisura ischiadica major; — spina ischii, l
Sitzbeinstachel (für Hg. spinoso-sacrum, m. gemellus superior u, !
coccygeus). >
ß) Ramus descendens: absteigender Ast (äusserer Rand :
des foramen obturatorium): tuber ischii, Sitzknorren (für Hg. \
tuberoso-sacrum; mm. gemellus inferior, quadratus u. biceps fe- \
moris, semitendinosus u. semimembranosus); incisura ischiadica ^
minor, kleiner Hüftausscbnitt.
y) Ramus adscendens, aufsteigender Ast: oberer Rand s
(hilft das foramen obturatorium bilden); unterer Rand (zur Bil-
dang des arcus oder angulus pubis, Schaambogcn).
c) Os pubis, Scham- odeF S c h oo sb ein, inneres Stück <
des Beckenknochens.
a) Corpus, Körper (d. i. das innere Drittel der Pfanne): l
tuberculum ileo-pcctinaeum.
ß) Ramus hör i zont a Iis, horizontaler Ast (den obern >
Rand des foramen obturatorium bildend): crista pubis s. pectcn, '
Schambeinkamm (für m. pectinaeus); — spina s. iuberculum \
pubis, Schambeinstachel.
Der knöcherne Rumpf.
Höhlen des knöchernen Rumpfes: Brust und Beckenhöhle.
a) Knöcherne Brusthöhle. Die Bildung der Brusthöhle, welche durch den Hals vom Kopfe und durch
das Zwerchfell vom Unterleibe geschieden ist, geschieht durch 37 Knochen, nämlich durch 12 Brustwirbel,
24 Eippcn (mit ihren Knorpeln) und 1 Brustbein. Diese Knochen sind so unter einander verbunden, dass sie
einen grossen, kegelförmigen oder fassartigen, von vorn und hinten etwas plattgedrückten, senkrecht gelagerten
Behälter darstellen, dessen Spitze nach oben liegt und gleichsam schräg von hinten nach vorne herunter abgeschnitten
ist. An den Seiten ist der Thorax eiförmig rundlich, vorne platt, hinten am breitesten. Die Höhle
im Innern des Brustkastens, die Brusthöhle, cavum pectoris, ist ganz oben am engsten, wird dann wegen zunehmender
Länge der Rippen und der rückwärts sich wölbenden Wirbelsäule allmälig weiter (die grösste Weite
ist in der Gegend der 7. und 8. Rippe) und verengt sich unten wegen abnehmender Länge der falschen Rippen
und mehr vorspringender Wirbelkörper wieder etwas; doch bleibt sie immer mehr kegelförmig, mit nach oben
gerichteter Spitze, als fassartig. Oben und unten steht die Brusthöhle offen und diese Oeffnungen liegen wegen
der Kürze der vordem Wand schräg. Wände hat die Brusthöhle 4: a. Die hintere Wand der Brusthöhle, welche
von oben nach unten concav ist, setzen die Körper der 12 Brustwirbel und die hintern Enden der Rippen (bis
zu ihren Winkeln hin) zusammen, welche letztere sich anfangs vom Rückgrathe ein wenig rückwärts und dann
auswärts krümmen, so dass die Wirbelkörper in die Höhle vorwärts ragen und diese hinten in 2 gleiche Hälften
theilen (bisweilen ist die eine derselben, meist die rechte, grösser). — b. Die Seitenwände sind die längsten, stark
gewölbt und nur zum Theil knöchern. Sie werden von den Körpern der Rippen gebildet, welche an ihrer
gegen die Brusthöhle gerichteten Fläche glatt und concav sind. Die Zwischenräume zwischen ihnen {spatia s.
intevstitia intercostalia) werden von dem mm. intercostales verschlossen. — c. Die vordere Wand ist am kürzesten,
nur wenig gewölbt und etwas schräg nach vorn herabsteigend: sie wird von den wahren Rippenknorpeln und
vom Brustbeine gebildet. Sie ist deshalb kürzer als die hintere, weil nur die 7 wahren Rippen auf jeder Seite
am Brustbeine anhängen, während die 5 falschen allmälig kürzer werden und nur die obern derselben durch
ihre Knorpel mit einander verbunden sind. Aus dieser Ursache bleibt unter dem Brustbeine zwischen den vordem
Enden der falschen Rippen ein freier spitzwinkliger Raum, der schon der Bauchhöhle mit angehört und
dessen Rand dem Zwerchfelle zum Ansätze dient, welches unten eine quere Scheidewand zwischen Brust- und
Bauchhöhle bildet. — Auf die beschriebene Weise wird die Brusthöhle überall geschlossen, nur oben an ihrem
engsten Theile bleibt sie offen. Durch diese obere herzförmige Oeffnung, welche sich zwischen dem 1. Brustwirbel
, der I.Rippe beider Seiten und dem obern Rande des mamibrium sfer«« befindet, treten wichtige Theile
(Luftröhre, Oesophagus, grosse Gefässe und Nerven etc.) aus der Brusthöhle heraus und in sie hinein. — Durch
die den Rippen verliehene Beweglichkeit, welche von oben (von der 2. Rippe) nach unten (bis zur 11.) zunimmt,
wird der Brustkasten selbst zu einem beweglichen Theile, der einem Blasebalge ähnlich durch Bewegung seiner
Wände den Raum in seinem Innern erweitern und verengern kann. Zugleich kann er aber auch, vermöge der
Gelenkigkeit des Eückgrathes, massige Biegungen vor-, hinter- und seitwärts machen. — Die Brusthöhle ist
zur Aufnahme und Sicherung der Lungen und des Herzens bestimmt, dient aber auch andern wichtigen Theilen
zum Durchgange und bildet mit ihrem untern Theile ein schützendes Dach über die wichtigern Organe des
Unterleibes (für Magen. Leber und Milz).
4*
y) Ramus descendens, absteigender Ast (für mm. ad-
duetores femoris u. gracilis): bildet den innern Rand des foramen
obturatorium und mit dem Aste der andern Seite die Symphysis ossis
pubis, Schambeinfuge.
Verbindungen des Beckenknochens. Mit dem os sacrum. das
os ilei: durch die Symphysis sacro-üiaca, ligg. vaga und ileo-sacra;
— das os ischii: durch das Hg. tuberoso- und spinoso-sacrum. — Die
ossa pubis unter einander: durch die Symphysis ossium pubis, Hg. an-
nulare und arcuatum.
Muskeln am Beckenknochen. Am os ilei: m. obliquus exter-
nus, internus und transversus abdominis v. d. crista; m. ghdaeus
maximus, medius und minimus, v. d. äussern Fläche; m. iliacus internus
, v. d. innern Fläche; m. tensor fasciae u. m. sartorius, v. d. spina
anterior superior; m. rectus femoris, v. d. spina anterior inferior: m.
quadratus lumborum u. latissimus dorsi, v. d. hintern Theile der crista. —•
Am os ischii; m. gemellus superior, v. d. spina; m. gemellus inferior
quadratus femoris, semitendinosus, semimembranosus, biceps femoris,
transversus perinaei, v. d. tuber ischii; m. coccygeus, v. d. spina; m.
ischio-eavernosus, v. d. ramus adscendens; mm. obturatores (externus
und internus), v. äussern und innern Umfange des foramen obturatorium
; m. levator ani, v. d. innern Fläche; m. transversus prostatae,
v. d. innern Fläche des ramus adscendens. — Am os pubis m. pectinaeus
, v. d. crista; mm. 3 adduetores femoris, gracilis, v. d. ramus
descendens; m.. pubo-urethralis, v. d. Symphysis; m. rectus abdominis,
setzt sich an d. ram. horizontal.; m. pyramidalis, v. d Symphysis.
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