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dem Fortschritt der Metamorphose eintreten und meist in der Hochblattregion
ihr Maximum erreichen#); dann weiter zu zeigen, wie in der Blüthe die
einfacheren Stellungsverhältnisse (%, %, %), aber in cyclischer Vereinigung
der Theile, wiederkehren, wie sich hier eine neue Reihe von Verwicklungen
in der harmonischen Verbindung der Cyclen selbst einstellt, und in der Frucht
endlich die Anordnung oft wieder zum einfachsten Verhältniss zurückkehrt.
Diess auszuführen würde jedoch eine Entwicklung der Blattstellungslehre
verlangen, welche die Grenzen der heutigen Aufgabe weit überschritte.
Anmerkung. Die neueren Arbeiten über Blattstellung der Gewächse finden
sich zusammengestellt in Schleiden^ Grundzügen (zweite Auflage) II. p. 177;
den dort genannten ist noch beizufügen eine spätere Abhandlung der Gebrüder
Bravais (essai Sur la disposition generale des feuilles rectiseriees 1840), eine
in ihren Resultaten der Bravais'schen ersten Abhandlung sich anschliessende Arbeit
des Schweden Silfverstrahle (übersetzt in Hornschuch's Archiv scandinavischer
Beiträge I. p. 382) und die Arbeiten Naumann's, welche, ursprünglich in Leonhard
und Bronn's Jahrbuch der Mineralogie (1842) und PoggendorfFs Annalen
(1842 — 43) zerstreut, später vom Verfasser als selbstständige Schrift zusammengestellt
wurden (über den Quincunx als Grundgesetz der Blattstellung. 1845). Da
ich das Vorkommen einfacherer und complicirterer Blattstellungsverhältnisse und
einen bestimmten Kreislauf, in welchem dieselben an der Pflanze auftreten, angedeutet
habe, so mag es erlaubt sein hier gelegenheitlich eine Bemerkung üb^r
die durch die Bravais'sche Arbeit in Frage gestellte wirkliche Existenz einer Reihe
verschiedener Blattstellungsverhältnisse, wie sie in Schimper's und meinen
eigenen Arbeiten über Blattstellung aufgeführt sind, anzuknüpfen. Ich finde mich
dazu noch besonders durch eine Bemerkung Schleidens (Grundz. p. 176) veranlasst,
der die Theorie der Gebrüder Bravais, welche die von uns als verschieden t>e-?
trachteten und durch eine Reihe rationaler Divergenzen ausgedrückten Stellungs^
Verhältnisse auf einen einzigen, für alle gleichen, irrationaleil Pivergenzwinkel
zurückzuführen sucht, als die bei weitem vorzüglichere bezeichnet, da sich in ihr
die Einfachheit des Gesetzes geltend mache, und unter gleichen Möglichkeiten immer
) Vergleiche Compositae, Dipsaceae, Plantagineac, Proteaceae,
Piperaceae, Zingiberaceae, Cyperaceae, Aroideae.
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