http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/catalog1887/0108
98
03
Capacität
L. U.
Hör. U.
V. Qu. U.
L.
B.
H.
Bregma H.
„Ganze" H.
Ohr-H.
Stirn B.
Stirn b.
Stirn H.
Hinterh. B.
Occip. Schuppen H.
Basis L.
h4
n
rH
o
h
For. m. B.
Ges. L.
Ges. B. (Jochbreite)
Oberk. B.
m
>
Unterk. Cond. 0
1
M
£h
cd
a
P
Ges. H.
Oberges. H.
628
1215
356
487
290
175
133
130
120
126
108
108
91
88
103
98
94
29
24
99
118
90
■
63
114
91
110
67
629
1443
366
511
307
181
138
139
135
137
116
119
95
97
100
93
105
38
32
100
125
91
58
120
90
115
68
630
1380
362
493
305
173
135
136
130
131
114
112
92
93
108
100
92
32
28
88
117
.87
59
105
91
100
56
631
1235
365
505
303
177
138
130
126
129
113
114
95
94
101
103
95
32
29
95
120
90
57
109
90
106
63
632
1275
363
499
301
177
131
135
134
135
113
119
99
94
101
85
101
34
30
95
131
97
58
115
97
112
65
633
1470
378
516
305
184
139
137
133
135
111
113
98
90
108
101
104
35
33
102
130
64
113
96
116
72
634
1187
368
500
282
183
128
135
127
130
106
109
85
87
106
97
103
37
32
102
133
98
70
112
95
109
64
635
1400*
368
511
305
185
135
134
132
134
113
113
89
100
105
97
104
37
34
98
129
100
59
121
105
118
70
636
1566
386
529
310
191
141
140
138
130
115
118
99
98
110
99
105
40
32
99
138
95
66
121
105
118
71
637
377
315
186
133
140
138
139
116
117
99
107
97
103
37
31
96
118
93
115
70*
Nr. 628. Cranium £ matur. — (Aus Mook's Sammlung.) (Aus einem Mumienkopfe aus Theben. Weichtheile matschig-braun.
Weder Haupt- noch Barthaar erkennbar.) Dach der Nasenhöhle nicht durchbohrt. Ziemlich prognath. Im linken Pterion
ein breiter Proc. front, squamae. Sag. IV. breit rinnenförmig.
Nr. 629. Cranium $ adult. — (Mook's Sammlung.) (Aus einem Mumienschädel aus Theben. Gesicht mit groben Lappen bedeckt
; der übrige Kopf ohne Leinwandhüllen. Haut feucht, lederartig. Auf Kopf und im Gesichte kein Haar nachzuweisen
.) Dach der Nasenhöhle nicht durchbohrt. Ziemlich tiefe Fossa canina. Links steht das Stirnbein von der Schläfenschuppe
7 mm, rechts 10 mm weit ab. Nähte zahnreich. Linea nuchae kantig. Gegend des For. magn. mässig nach unten
vorgewölbt. Dabei ein Atlas.
Nr. 630. Cranium £ juv. — (Mook's Sammlung.) (Aus einem Mumienkopfe aus Theben. Ziemlich reichliches, braunes, gerades,
3 cm langes Hauptbaar. An der Oberlippe dicht sprossender Bart. Weichtheile zäh - lederartig. Unterkiefer zerbrochen.)
Dach der Nasenhöhle durchbohrt. Hinter der Sut. coronalis breite, seichte, sattelförmige Einziehung. Im rechten Pterion
ein dreieckiges, 10 mm langes, 10 mm hohes Schaltbein. Am rechten Asterion 20 mm lange Reste einer Sut. transv. occip.
Dabei ein Stück Kopfhaut mit geradem, braunem, mässig langem Kopfhaar. Die Gesichtsmaske mit Schnurrbart und ein
Atlas.
Nr. 631. Cranium £ ad.-mat. — (Mook's Sammlung.) (Aus einem Mumienkopfe aus Theben. Ohne Leinwandbedeckung. Weichtheile
trocken, hart, mit Pech durchtränkt. Auf dem Kopfe dünnes, gerades, braunes, 4 bis 5 cm langes Haar. Keine Barthaare
nachzuweisen.) Schädel sehr schwer und dick. Nasendach durchbohrt. Linea semic. temp. im vorderen Theile kantig
, Linea nuchae super, stark kantig vortretend. Dabei ein Stück Kopfhaut mit geradem, 4 bis 5 cm langem, rothbraunem
Haar.
Nr. 632. Cranium £ ad.-mat. — (Aus Mook's Sammlung.) (Aus einem Mumienkopfe aus Theben. Ohne Umhüllung. Weichtheile
auf dem Kopfe trocken, an Gesicht und Hals klebrig - schimmelig. Am Hinterkopfe spärliches gerades, braunes,
kurzes Haar. Barthaare fehlen.) Dach der Nasenhöhle durchbohrt. Auf dem rechten Schläfen- und Scheitelbein zwei
kleine Löcher; Tabula vitrea in grösserem Umfange abgesprengt. Juga alveolaria der oberen Canini leistenförmig vortretend
, Fossae caninae tief. Sphenoparietalis rechts 2 mm, links 7 mm lang. Dabei zwei Halswirbel und ein Stück Kopfhaut
mit kurzem, gekrümmtem, braunschwarzem Haar.
Nr. 633. Cranium § adult. — Als Mumienkopf am 10. Februar 1875 in Luqsor von einem Araber gekauft. Der Kopf stammte
nach dessen Aussage aus einem Grabe von Assasif (Theben). Aus den Hüllen und Weichtheilen herausgeschälter Schädel.
Mumienbraun. Dabei noch der Atlas und ein Stück Kopfhaut mit spärlichen, geraden, rostbraunen, bis zu 1cm langen
Haaren. — Auf dem Schädel fünf scharfe Knochenhiebe: Nr. 1, 2 und 3 sind parallel von oben rechts nach links unten,
auf Gesicht und Stirn geführt (Terz). Nr. 1 hat die Nase schräg durchhauen, durchschneidet den unteren rechten
Orbitalrand und dringt bis zum zweiten linken oberen Molar hinab. Nr. 2 hat den ganzen linken oberen äusseren Augenrand
durchschnitten (es fehlt das linke Jochbein und der hintere Theil des linken Oberkiefers). Nr. 3 hat das Stirnbein
links in einer Ausdehnung von 7 cm durchschlagen. Nr. 4 hat die Gegend hinter dem linken Ohr getroffen und ein 5 cm
langes, a/2 cm dickes Stück der Knochenwand ausgebrochen, ohne den ganzen Knochen zu durchschneiden; seine Richtung
ist von hinten oben nach unten und vorn bis in den linken Proc. mast. hinein. Nr. 5 zieht sich vom Bregma zum rechten
Tuber parietale hin und hat den Knochen scharf durchschnitten. Ausserdem findet sich noch über der Glabella etwas nach
links eine 3cm lange, cm breite, flache Knochennarbe. Das Nasendach ist durchbohrt; in der Schädelhöhle fand sich
ein feiner, röthlich gefärbter und ein gröberer gelblicher Baumwollenstreifen.
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/catalog1887/0108