Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., TX 2014/526
Schmidt, Emil [Hrsg.]
Catalog der im Anatomischen Institut der Universität Leipzig aufgestellten craniologischen Sammlung des Herrn Dr. Emil Schmidt: nach dem Bestande vom 1. April 1886 zusammengestellt von Dr. Emil Schmidt
[Braunschweig], [1887?]
Seite: F 99
(PDF, 44 MB)
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Anatomische Literatur

  (z. B.: IV, 145, xii)



Lizenz: Public Domain Mark 1.0
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99





Orbital H. i

Orbital B.

Interorb. B.

Nasen H.

Nasen B.

Gaumen L.

Gaumen B.

Schädel Mod.

rel. L.

rel. B.

rel. H.

L. : B.

W

i—i

m

P4

Ges. Mod.

rel. Ges. L.

rel. Ges. B.

W

CO
CO

&

U

Ges. B. : Ges. H.

Nasenindex

Orbital-Index

Oberkieferindex

Gaumenindex

For. m. Index



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38

24

47

24

45

38

146

1206

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756

739

977

109

908

1082

1009

932

516

868

744

844

827



31

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23

48

24

48

46

153

1190

902

908

758

764

1007

113

885

1106

1018

920

500

861

747

750

842



30

35

22

39

22

40

36

148

1176

912

919

776

782

1007

102

863

1147

980

855

564

857

644

900

875



30

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1196

932

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857

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1203

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736

758

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841

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991

855

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1121

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892

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767



816

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699

738

1055

115

887

1156

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819

587

784

653

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1122

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898

892

738

733

993

118

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1169

1000

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583

825

747

918

800



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38

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153

1216

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915

715

753

1053













947





838

Nr. 634. Cranium £ ad.-mat. — Aus einem Mumienkopfe von Qurnet Murai (Luqsor, 11. Febr. 1875). Auf dem Schädel drei
scharfe Hiebe: Nr. 1 hat den Schädel links oben getroffen, er hat den unteren vorderen Winkel des linken Scheitelbeines
und das Stirnbein 7 cm weit durchschnitten, ferner den Stirnfortsatz des Jochbeines 1 cm unter seiner Stirnverbindung, und
endigt mit einem seichten Einschnitt im unteren Augenhöhlenrand. Nr. 2 ist schräg von rechts gekommen und reicht
vom rechten Tab. par. bis zur rechten Lambdoidea I./II.; er hat ein aussen 7:2,5 cm, innen 31:8 mm grosses Stück aus
der Schädelwand herausgeschlagen. Nr. 3, ein kleinerer seichter Schnitt, geht vom linken For. pariet. 22 mm weit nach
aussen und unten. Endlich ist durch die linke Choanenapertur, den linken Ausschnitt des Gaumenbeines ausfüllend, ein
runder, etwa 1 cm dicker Stock gerade nach oben gesteckt, wo er, das hintere Ende des Siebbeines durchbohrend, in die
Schädelhöhle eindringt. Er ist fest eingekeilt. Mässige Alveolarprognathie. Spina nas. ant. sehr klein, unterer Nasenhöhlenrand
verstrichen. Nasenrücken flach dachförmig. Kräftige Supra-Orbitalwülste. Sagittalis grösstentheils obliterirt.
Hinterhauptsschuppe schwach kapseiförmig vorspringend.

Nr. 635. Calvarium £ adult. — Aus einem Mumienkopfe von Qurnet Murai (Luqsor, 11. Febr. 1875). Auf dem Hinterhaupte
rechts fünf penetrirende scharfe Knochenwunden, die etwas schräg von links und oben nach rechts und unten verlaufen.
Nr. 1 die Medianlinie schräg kreuzend, 8cm lang, setzt sich mit einer Fissur bis in das For. magn. fort. Nr. 2 10cm
lang. Nr. 3 6 cm lang. Nr. 4 hat dicht hinter dem rechten Tuber parietale ein 5 cm langes, 3 cm breites Stück Knochen
abgesprengt. — Spina nas. ant.. klein; Nasenrand abgerundet. Nasenrücken schmal, gewölbt. Ziemlich kräftige Glabella.
Foramen infraorbitale sehr gross; das rechte nach aussen von einem erbsengrossen Knochenhöckerchen begrenzt. Im rechten
Pterion ein 15 mm langes, 7 mm hohes, dahinter noch ein ganz kleines, halbmondförmiges, in die Sut. squamosa eingesenktes
Schaltbein. Hinter dem Bregma ein 20 mm langer, 20 mm breiter symmetrischer Schaltknochen. In der Lambda-
naht mehrere mittelgrosse Schaltbeine. Beiderseits Spuren der Sut. transv. occipitis.

Nr. 636. Cranium $ ad.-mat. — (Aus Mook's Sammlung.) (Aus einem Mumienkopfe aus Theben. In eng anliegende, ausgefranste
Lappen eingehüllt. Weichtheile pechdurchtränkt. Auf dem Kopfe gelbes, leicht gelocktes Haar. An Kinn und
Oberlippe starke Barthaare. Am Hinterhaupte penetrirende Schädelwunden. Der Unterkiefer ist durch scharfe Hiebe in
drei Stücke zerbrochen, die ganz unregelmässig in die Mundhöhle hineingedrückt waren. In der Schädelhöhle ein Stück
einer Palmenrippe.) Dach der Nasenhöhle rechts durchbohrt. Ueber der rechten Linea nuchae superior ein 60 mm langer
Hieb, der nach unten ein 25 mm breites Knochenstück ausgeschält hat. Ein zweiter Hieb trennt den Unterkiefer vom linken
Angulus mandibular bis zum linken ersten Molar; er hat inwendig ein Stück Kiefer abgesprengt, so dass der Unterkiefer
in drei Stücke zerbrochen ist. — Nase tief eingesenkt, Stirnbein mit flachem, medianem Kiel. Juga alveolaria hoch.
In der Lambdoidea zwei mittelgrosse Nahtzahnknochen. Dabei ein Stück Kopfhaut mit mässig langem, blondem, lockigem
Haar, zwei Stücke Gesichtshaut mit kui-zem, gebogenem, fuchsig-braunem Barthaar und eine Palmenrippe.

Nr. 637. Cranium £ adult. — (Aus Mook's Sammlung.) (Aus einem Mumienkopfe aus Theben. Nur stellenweise sind Bindenreste
erhalten. Weichtheile dunkelbraun, etwas feucht. Kopfhaare zu geraden Strängen verklebt, ziemlich lang, gerade,
braun. Auf der Oberlippe einzelne starke, gerade, gelbe, in Pech eingeklebte Schnurrbarthaare.) Linke Gesichts- und Stirngegend
zerbrochen. Durch den Wirbelcanal ist eine Palmenrippe gesteckt, die am Basion ausgeglitten und durch das rechte
Foramen lacerum in die Schädelhöhle eingedrungen ist. Dabei vier, den Palmenstock eng umschliessende, obere Halswirbel.

13*


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