http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/catalog1887/0110
100
Nummer
Capacität
L. U.
Hör. U.
V. Qu. U.
L.
B.
H.
Bregma H.
„Ganze" E.
Ohr-H.
Stirn B.
Stirn b.
Stirn H.
Hinterh. B.
Occip. Schuppen H.
Basis L.
For. m. L.
For. m. B.
Ges. L.
Ges. B. (Jochbreite)
Oberk. B.
Alv. B.
Unterk. Cond. B.
«
M
CD
Ö
P
Ges. H.
Oberges. H.
638
1460
373
515
304
182
136
140
132
135
113
115*
88
90
112
102
101
39
34
92*
132
96
71
125
113
109*
60*
639
1190**
362
505
282
180
128
128
126
105
114
97
88
94
84
96
34
93
125*
56
113
91*
114
70
640
1383
360
488
304
168
139
127
133
135
106
117
96
96
106
9
99
33
32
83**
126
85
119
95
54**
641
1170
358
483
282
174
130
133
124
127
105
108
84
87
94
102*
90
36
30
86
120*
87
116
89
98*
61
642
1200
353
487
294
171
133
124
119
121
112
114
90
89
109
92
88
33
25
80**
116
93
67*
643
1330
367
500
303
175
136
133
132
132
111
117
95
95
102
96
97
34
28
92
123
94
63
117
92
124
74
644
1610
384
525
307
190
141
140
131
137
114
113
93
92
111
103
101
40
34
92*
124
92
61
120
100
114
69
645
1217
370
510
306
183
132
138
132
134
118
109
97
94
111
99*
102
34
31
97
128
102
120
93
110
71
646
1383
374
513
311
182
139
139
133
136
116
117
93
95
106
99
102
34
28
97
124
93
118
81
107
65
647
1283
354
491
296
176
135
133
127
132
110
106
84
90
102
93
98
36
33
98
123
96
58**
115
78
108
66
648
1475
379
520
310
184
137
138
136
136
112
120
101
96
113
99
100
36
28
96
128
95
57**
121
90
108
70
Nr. 638. Cranium £ matur. — (Aus Mook's Sammlung.) (Aus einem Mumienkopfe aus Theben. Dick in gelbe, stellenweise
harzdurchtränkte Binden eingewickelt. Weichtheile lederartig zähe. Kopf- und Barthaare fehlen. Auf dem Kopfe scharfe
Hiebwunden mit Knochenbrüchen. Durch die sechs obersten Halswirbel und das Foramen magnum ist eine Palmenrippe
gesteckt. Um den Hals ein torques-ähnlich gewundener Strick.) Dach der Nasenhöhle links durchbohrt. Der Hirnschädel
zeigt auf der rechten Seite sieben scharfe Hiebe, die ihn in viele (gut wieder zusammengesetzte) Stücke zerschlagen haben;
auch der Unterkiefer ist mehrfach durchschlagen. Die beiden mittleren oberen Schneidezähne fehlen, Alveolarrand scharf
vernarbt; die entsprechenden unteren Zähne nach oben gerückt und kaum angekaut. Bechter oberer Weisheitszahn dreiwurzelig
. Nasenöffnung breit oval, Spina nas. ant. sehr klein, Nasenrand fast verstrichen. Planum hoch, Proc. styloid.
lang. Dabei ein Stück Kopfhaut, ein gedrehter Strick und sechs Halswirbel, durch welche ein Palmenstock hindurch gesteckt
ist.
Nr. 639. Cranium $ ad.-mat. — (Aus Mook's Sammlung.) (Aus einem Mumienkopfe aus Theben. In viele gelbe, stellenweise
pechdurchtränkte Binden eingehüllt. "Weichtheile lederartig zähe. Kopf- und Barthaare nicht nachzuweisen. Durch die
Halswirbel sind zwei Palmenrippen in die Schädelhöhle hinaufgeführt.) Nasendach durchbrochen. Beide Jochbogen defect.
Ecker'sches Profil. Scheitel dachförmig; im rechten Pterion ein 24mm langes, 11mm hohes Schaltbein. For. magn. links
durch scharfe Schnitte etwas ausgebrochen, durch die rechte Pars condyloidea geht eine Fissur. Dabei ein Stück Kopfhaut
, der (zerbrochene) Atlas und ein getrocknetes Stück Hals mit fünf Wirbeln, durch welche zwei Palmenrippen hindurch
gesteckt sind. Dieselben reichen oben (nach der Schädelhöhle zu) weit aus dem Rückenmarkscanal heraus.
Nr. 640. Cranium $ sen. — (Aus Mook's Sammlung.) (Aus einem Mumienkopfe aus Theben. In dicke, lockere, hochgelbe Binden
und Lappen eingehüllt. Weichtheile trocken, gelblich, zunderähnlich. Gesichtszüge wohl erhalten und charakteristisch
[eingesunkene Kiefer]. Kopfhaare fehlen. Schnurr- und Kinnbart kraus, blond, ziemlich dicht.) Dach der Nasenhöhle
durchbohrt. Im Ober- und Unterkiefer sehr starker Alveolarschwund. Beiderseits noch trotz Nahtobliteration ein breiter,
vollständiger Proc. front, squamae erkennbar. Gegend des For. magn. nach unten vorgewölbt.
Nr. 641. Cranium £ mat. — (Aus Mook's Sammlung.) (Aus einem Mumienkopfe aus Theben. Trocken, ganz in harzdurchtränkte
Binden eingewickelt. Auf dem Kopfe und an den Backen stellenweise ganz kurze, gelbe, gerade Haarstoppeln.)
Hinterer Theil des rechten Jochbeines fehlt. In der Nase stecken noch die eingeführten Lappen; Dach der Nasenhöhle
wahrscheinlich nicht durchbohrt. Im Unterkiefer fehlen sämmtliche Zähne, im Oberkiefer die hinteren Molaren;
Kieferrand scharfkantig vernarbt und stark geschrumpft. Fossae caninae sehr tief. Die hinteren oberen Winkel beider
Scheitelbeine weisen unregelmässig furchige Vertiefungen auf; eine besonders tiefe mediane Furche (45 mm lang, 20 mm
breit) nimmt Sag. III. und IV. ein. Eeceptac. cerebelli nach unten vorgewölbt. Dabei drei Halswirbel und ein Stück Backenhaut
mit kurzen, geraden, fuchsig-blonden Bartstoppeln.
Nr. 642. Cranium $ matur.-sen. — (Mook's Sammlung.) (Aus einem Mumienkopfe aus Theben. Auf dem Gesicht hier und da
grobe Leinwandstücke. Weichtheile braun, feucht - schmierig. Auf dem Kopfe gerades, braunes, 3 bis 4 cm langes Haar.
Barthaare nicht nachzuweisen.) Dach der Nasenhöhle nicht durchbohrt. Kiefer stark geschrumpft. Linkes Jochbein und
angrenzende Theile des Oberkiefers ausgebrochen. Auf dem linken Schaltbeine in der Nähe des oberen hinteren Winkels ein
30 mm breiter, 40 mm hoher Defect und mehrere Fissuren. Auf beiden Seiten Proc. front, squamae, die Sut. squamo-front.
beiderseits 11mm lang. Hinterhaupt schwach kapseiförmig vortretend.
Nr. 643. Cranium ad.-mat. — (Aus Mook's Sammlung.) (Aus einem Mumienkopfe aus Theben. Ohne Umhüllung. Am
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