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101
[ Orbital H. jj
Orbital B.
Interorb. B.
Nasen H.
Nasen B.
Gaumen L.
Gaumen B.
Schädel Mod.
rel. L.
rel. B.
rel. H.
L.:B.
L.:H.
B.:H.
Ges. Mod.
rel. Ges. L.
rel. Ges. B.
rel. Ges. H.
Ges. B. : Ges. H.
Nasenindex
Orbital - Index
Oberkieferindex
Gaumenindex
For. m. Index
30
37
25
46
24
47**
45
153
1190
889
915
747
769
1029
111
829
1189
982
826
522
811
625*
_##
872
33
37
23
51
26
45
36
145
1241
883
883
711
711
1000
111
838
1126
1027
912
510
892
800
34
38
20
47
26
145
1159
959
876
827
756
914
553
895
_**
970
33
35
21
44
26
40
146
1192
890
911
747
764
1023
101
851
1188
970
817
591
943
701
833
36
38
23
50
23*
143
1196
930
867
778
725
932
460
947
758
34
37
24
52
25
47
39
148
1182
919
899
777
760
978
113
814
1088
1097
1008
481
919
787
840
824
34
39
25
50
26
42**
40*
157
1217
898
892
738
733
993
110
836
1127
1036
919
520
872
750
_**
850
35
40
25
51
26
47
151
1212
874
914
721
754
1045
112
866
1143
982
859
510
875
696
912
35
35
24
51
26
44
154
1188
903
903
759
759
1000
109
890
1138
982
863
510
1000
699
824
34
40
19
51
24
47
39
148
1189
912
899
767
756
985
110
891
1118
982
878
470
850
687
840
917
34
38
23
48
24
46
153
1203
895
902
744
750
1007
111
865
1153
973
844
500
895
737
778
Scheitel liegt der Knochen frei. Weichtheile schwarz, hart, dünn. Kopf- und Barthaare fehlen.) Dach der Nasenhöhle
durchbohrt. Stirnnaht offen. Ueber der Glabella ein 32mm hohes, 16mm breites Loch. Der linke obere Weisheitszahn
trägt an der Wurzel, die nach hinten zu frei liegt, eine knollenförmige, linsengrosse Exostose. Zwischen Tuber par. und
Sag. III. beiderseits grosse, unregelmässige, glatte Vertiefungen (seniler Schwund). Der vordere Hand des Foramen magnum
zweilippig, die untere Lippe knopfälmlich nach hinten vorspringend. Auf dem gegenüberstehenden Bande des Atlas
Knochenwucherungen, an der Spitze des Dens epistrophei ein seitlich zweilappiger Portsatz; dieser, sowie die Knochenwucherungen
des Atlas legen sich in die Binne zwischen beiden Lippen des Basion ein. Dabei Atlas und Epistropheus.
Nr. 644. Cranium $ matur. — (Aus Mook's Sammlung.) (Aus einem Mumienkopfe aus Theben. Knochen am Schädel grössten-
theils freiliegend. Gesicht von dünnen, eng anliegenden Leinenschichten bedeckt. Weichtheile pergamentähnlich, trocken,
hart. Kopf- und Barthaare kurz, gelb, gerade.) Beide Jochbogen defect. Dach der Nasenhöhle durchbohrt, Obere
Schneidezähne fehlen, Alveolarrand scharfkantig. Hinter der Sut. coronalis sattelförmige Einziehung. Ueber den Scheitelhöckern
seniler Knochenschwund; die Lin. semic. temp. treten dadurch wulstig hervor. Dabei der Atlas und je ein Stück
Kopf- und Kinnhaut.
Nr. 645. Cranium £ mat.-sen. — (Aus Mook's Sammlung.) (Aus einem Mumienkopfe aus Theben. Schädeldach fast ganz von
Weichtheilen entblösst. Am Gesicht und Hals schmierige Weichtheile.) Dach der Nasenhöhle nicht durchbohrt. Sehr weit
verbreitete, unregelmässige, zum Theil tiefgreifende, glatte Knochennarben, besonders in der vorderen Schläfengegend und
auf den Scheitelbeinen. Letztere sind durchwühlt wie ein Stoppelfeld. Die Suturen des Schädeldaches, Cor. I., IL, Sag.
und der obere Theil der Lambdoiäea spurlos obliterirt, die unteren Suturen offen. Linea nuchae sup. wulstig-kantig. Dabei
ein (unterer) Halswirbel.. ,
Nr. 646. Cranium $ matur. — (Aus Mook's Sammlung.) (Aus einem Mumienkopfe aus Theben. Nur am Hinterkopfe noch einzelne
eng anliegende Binden. Weichtheile dünn, pergamentähnlich. Auf dem Kopfe ganz kurze, gelbe, gerade Haarstummel,
Barthaare nicht nachzuweisen.) Dach der Nasenhöhle nicht durchbohrt. Oberkieferrand durchweg, ünterkieferrand hinten
ziemlich stark geschrumpft. Ueber dem rechten Tub. par. eine seichte, glatte, 50-Pfennigstück-grosse Knochennarbe; seitlich
von der Sagittalis beginnender Altersschwund. Spuren einer Sut. transv. occip. Dabei zwei Stücke Kopfhaut mit sehr
kurzem, blondfuchsigem Haar.
Nr. 647. Cranium £ matur. — (Aus Mook's Sammlung.) (Aus einem Mumienkopfe aus Theben. Stellenweise mit einem gelben
Lappen bedeckt. Weichtheile schmierig - klebrig, bräunlichgelb. Auf dem Kopfe hellblondes, weiches, leicht gebogenes
Haar. Barthaare fehlen.) Hellfarbig. Dach der Nasenhöhle nicht durchbohrt. An beiden Cor. III., besonders aber zwischen
Tub. par. und Sag. HL beiderseits breite, abgerundete, muldenförmige Vertiefungen mit theilweise porösem Grunde.
(Altersschwund.) Am rechten Tub. par. eine groschengrosse, runde Knochenauftreibung. Dabei einige blonde, ziemlich
lange Haare.
Nr. 648. Cranium £ mat.-sen. — (Aus Mook's Sammlung.) (Aus einem Mumienkopfe aus Theben. Leicht, trocken. Grössten-
theils in eng anliegende Binden eingehüllt. Weichtheile hart, lederartig. Haare nicht nachzuweisen [rasirt oder weggebeizt
].) Dach der Nasenhöhle durchbohrt. Ueber der Lin. semic. temp. beiderseits grössere Stellen senilen Knochenschwundes
; eine kleinere, groschengrosse, runde, tiefe Narbe im hinteren, oberen Winkel des linken Scheitelbeines. Am
Winkel der Ala magna rechts ein 10 mm hohes, 6 mm langes, links ein 10 mm hohes, 10 mm langes, dreieckiges Schaltbein.
Beiderseits Beste einer Sut. transversa occipitis.
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/catalog1887/0111