Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., TX 2014/526
Schmidt, Emil [Hrsg.]
Catalog der im Anatomischen Institut der Universität Leipzig aufgestellten craniologischen Sammlung des Herrn Dr. Emil Schmidt: nach dem Bestande vom 1. April 1886 zusammengestellt von Dr. Emil Schmidt
[Braunschweig], [1887?]
Seite: F 150
(PDF, 44 MB)
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Anatomische Literatur

  (z. B.: IV, 145, xii)



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2. Bewohner von Neu-Guinea,

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Nr. 935.

Nr. 936.

Calvarium £ sen. — Sign. Nouv. Guinee, voy. Mach. v. d. H. Cat. Crem. 117. — Dach, Boden und Innenwand der rechten
Orbita sind ausgebrochen. Zähne intra vitam ausgefallen, starker Alveolarschwund. Eechts berühren sich Stirnbein und
Schläfenschuppe 3 mm weit, links sind die Nahtverhältnisse des Pterion wegen Obliteration undeutlich. Schädelbasis flach.
Rand des For. magn. ringsum ausgebrochen.

Calvarium § adult. — Sign. 6-avaleet van Olea. Carolinen eiland. 25, 12, 58. Swaving. v. d. Hoeven e dono doctissimi
Swaving. — Spina nas. spitz; Crista am vorderen, unteren Nasenrande scharfkantig. Nasenbeine schmal, Rücken gewölbt,

3. Neu-

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Nr. 938.

Nr. 939.

Nr. 940.

Nr. 941.

Cranium $ ad.-mat. — Geschenk von Dr. Carl Martin. — Kinn stumpf; Nasenstachel ziemlich spitz; vorderer, unterer
Nasenrand auf zwei stumpfe Kanten vertheilt, die eine quere Furche zwischen sich einschliessen. Nasenwurzel tief eingesattelt
. Scheitel hochgewölbt. Stirnschläfenabstand beiderseits 5 mm.

Cranium £ ad.-mat. — Geschenk von Dr. Martin. — Unterkiefer links theilweise mit Theer überstrichen; vom linken
Schläfenmuskel hängen noch einige trockene Faserbündel am Proc. coron.; rechter Proc. coron. abgebrochen. Kinn sehr
stumpf, fast zurückliegend. Spina nas. stumpf, unterer Nasenrand abgerundet, verstrichen. Nasenbeine schmal, Nasenwurzel
tief eingesattelt. Glabellarwulst kräftig. Scheitel hoch dachförmig, Scheitelhöcker hervorgewölbt, Hinterhauptsansicht
hoch fünfeckig. Foramen magnum schräg nach hinten und links verzogen.

Calvarium £ ad.-mat. — Geschenk von Dr. Martin. — (Mit falschem Unterkiefer.) Spina nas. stumpf, unterer Nasenrand
verstrichen. Nasenwurzel tief eingesattelt. Kräftige Supraorbitalwülste. Scheitel hoch dachförmig. Kräftige Linea
nuchae super. Am Basion springt ein kleiner, halberbsengrosser Knochenhöcker in der Ebene des Foramen magnum nach
hinten vor.

Calvarium $ (?) adult. — Geschenk von Dr. Martin. — Stirnnahtschädel. In der rechten Schläfen- und Hinterhauptsgegend
mehrere Theerstreifen. Alveolarrand des Oberkiefers bis zu den Molaren hin zahnlos, Alveolen vernarbt und stark
geschrumpft. Die Nasenbeine sind ganz, die Stirnfortsätze der Oberkiefer grösstentheils durch Geschwüre zerstört; die
Oberfläche des Gesichtsskelets, sowie die untere Hälfte des Stirnbeins ist uni'egelmässig porös - geglättet zerfressen. Die
Stirnnaht in der Ausdehnung des Geschwürbereiches obliterirt, dahinter (in der oberen Hälfte) ganz offen. Die Lambda-
naht besteht fast ganz aus einem labyrinthischen Gewebe schmaler, langer, isolirter Nahtzahnknochen.


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