Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., TX 2014/526
Schmidt, Emil [Hrsg.]
Catalog der im Anatomischen Institut der Universität Leipzig aufgestellten craniologischen Sammlung des Herrn Dr. Emil Schmidt: nach dem Bestande vom 1. April 1886 zusammengestellt von Dr. Emil Schmidt
[Braunschweig], [1887?]
Seite: F 167
(PDF, 44 MB)
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Anatomische Literatur

  (z. B.: IV, 145, xii)



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167

^^^^^^ '

















































Oberkieferindex





1 Oberges. H.



Orbital H.

Orbital B.

Interorb. B.

Nasen H.

Nasen B.

Gaumen L.

Gaumen B.

Schädel Mod.

rel. L.

rel. B.

rel. H.

L.:B.

L.:H.

i-H

PQ

Ges. Mod.

rel. Ges. L.

rel. Ges. B.

rel. Ges. H.

Ges. B. : Ges. 1

Nasenindex

Orbital - Index

Gaumenindex

For. m. Index

74
73



35
37

37
40

23
23

52
52

20
24

46
47

42
40

148
148

1061
1088

1034
993

912
912

974
913

860
838

882











385

946

747
723

913
851

903
882



918











462

925

71



34

37

24

47

23

49

40

144

1153

931

924

807

801

992











489

919

747

816

818

59



38

34

19

41

22

43

35

141

1191

865

936

726

786

1082











537

1118

629

814

844

70



35

35

24

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1195

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844

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1000

700

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1144

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400

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57

1

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1141

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941

112*

875*

1161*

955*

823*

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36

36

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1192

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798

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33

36

22

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1090

910

1007

834

923

1107











510

917

687



871

38



38

40

23

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153

1098

974

922

882

834

946

115

800

1209

991

820

481

950

723

976

833

76



36

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24

57

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159

1088

912

1006

838

925

1103

121

768

1173

1058

901*

415

897

745



969



















145

1124

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847

816

964



















765

7*



31

36

23

44

23

46

38

151

1126

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901

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523

861

588

826

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Nr. 1038. Calvarium £ matur. — Sign. Yauliaco 5. 2. — Von Dr. Velten angekauft. Aus einer Felsspalte bei Yauliaco. Durch
prämature Synostose der Coronalis verändert. Scheitel in der Norma lat. und occip. sehr hoch gewölbt. An mehreren Stellen
finden sich scharfkantige Lücken im Knochen, die innen grösseren Durchmesser haben, als aussen (Knochencarcinom); der
hintere Theil des linken Oberkiefers ist augenscheinlich durch eine vom Antrum Highmori ausgehende Geschwulst usurirt;
ein zweiter, unregelmässiger, rundlicher Defect von 15mm Durchmesser liegt links von Sag. III.; hier ist die Usur am
stärksten in der Diploe, aber auch die Tabula ext. und in geringer Ausdehnung die Tabula interna sind durchbohrt. Ein
dritter, ähnlicher, aber kleinerer Defect befindet sich über dem rechten Stephanion. Bechter Alveolarrand stark geschrumpft
. Nasenrücken dachförmig gewölbt, ohne Absetzung in die nach hinten geneigte Stirn übergehend. Sut. coron.
und sphenofrontalis fast spurlos obliterirt, die übrigen Nähte weit weniger. Hinterhaupt steil abfallend, aber nicht
abgeflacht.

Nr. 1039. Cranium £ matur. — Der Schädel war beim Erdbeben von Arica in die Höhe geworfen worden, wurde von einem
Schiffscapitän dort aufgelesen und an Dr. Gross in New-Orleans geschenkt. Durch Vermittelung des Dr. H. Schmidt
erhielt ich den Schädel zum Geschenk. Braun glänzend. Künstlich verunstaltet. Dicht, über der Glabella ist der Schädel
wie durch eine Querbinde schwach eingebogen; die beiden Tubera frontalia treten etwas stärker hervor, dann kommt
hinter ihnen wieder eine flache, quere Einsattelung. Ein vom Bregma ausgehendes Perpendikel fällt (bei deutscher
Horizontalstellung) auf das Opisthion. Die Hauptkrümmung liegt in der Mitte der beiden Scheitelbeine, besonders die
Gegend der Tub. par. ist stark gewölbt. Kiefer mässig prognath. Spina nas. ant. klein und spitz; unterer Nasenrand
kantig. Nasenrücken rund gewölbt, im Profil schwach sattelförmig und mässig vorspringend. Fossae caninae mässig tief.
An der Hinterhauptsschuppe ein 43 mm hohes, 56 mm breites dreieckiges Os epactale. In der Mitte jeder Lambdanaht noch
ein kleinerer, 20 mm hoher, 12 mm breiter Schaltknochen.

Nr. 1040. Cranium £ ad.-mat.— Sign. 169. Im Schädel ein beschriebener Zettel: Skull of Ancient Peruvian, found in the ancient
burying ground of the volley of Arica about 2 feet beloto the surface. H. Cunning. London Oct. 30. 1849. — Dabei ein
rostfarbenes Büschel sehr dicker, straffer, borstenartiger Haare. Im Oberkiefer sind ausser den Schneidezähnen alle Zähne
intra vitam ausgefallen. Tiefe Fossae caninae. Hinterer Theil der Sut. sag. und oberer Theil der Sut. lambd. mässig rinnen-
förmig vertieft. Hinterhaupt schwach kapseiförmig vorspringend, nicht künstlich abgeflacht. Im oberen Theile der
Lambdanaht mehrere 2 bis 3 cm grosse Schaltknochen. Beceptac. cerebelli voll.

Nr. 1041. Calvaria & adult. (Geschenk von Dr. Martin.) — Sign. Arequipa, von Capt. Erytrup an Dr. Martin geschenkt,
Puerto Montt, Chile, wahrscheinlich Quichue. Nebst anderen Knochen im Dünensande gefunden. — Auf dem Schädeldache
mehrere (8), zum Theil perforirende, rundlich unregelmässige Löcher, die in der Diploe weiter um sich greifen, als
in den härteren Knochenplatten (Syphilis? Krebs?). Schädel rundlich hoch. Schuppennaht sehr gestreckt verlaufend.

Nr. 1042. Calvarium £ ad.-mat. (Geschenk von Dr. C Martin.) — Sign. Molle, bei Islai, durch Capt. Ramm an Dr. Martin,
Puerto Montt. Schädel aus einem alten Indianergrabe bei Molle bei Islay. Die beiden oberen, inneren Incisoren fehlen,
Alveolarrand rundlich vernarbt. Nasenrand abgerundet.


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