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167
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Oberkieferindex
1 Oberges. H.
Orbital H.
Orbital B.
Interorb. B.
Nasen H.
Nasen B.
Gaumen L.
Gaumen B.
Schädel Mod.
rel. L.
rel. B.
rel. H.
L.:B.
L.:H.
i-H
PQ
Ges. Mod.
rel. Ges. L.
rel. Ges. B.
rel. Ges. H.
Ges. B. : Ges. 1
Nasenindex
Orbital - Index
Gaumenindex
For. m. Index
74
73
35
37
37
40
23
23
52
52
20
24
46
47
42
40
148
148
1061
1088
1034
993
912
912
974
913
860
838
882
385
946
747
723
913
851
903
882
918
462
925
71
34
37
24
47
23
49
40
144
1153
931
924
807
801
992
489
919
747
816
818
59
38
34
19
41
22
43
35
141
1191
865
936
726
786
1082
537
1118
629
814
844
70
35
35
24
50
20
45
37
149
1188
947
866
797
729
915
113
805
1195
1009
844
400
1000
700
822
658
70
34
37
19
50
20
47
42
146
1144
938
918
820
802
978
400
919
686
894
853
57
1
35
38
22
47
21
44
42
142
1141
958
901
839
790
941
112*
875*
1161*
955*
823*
447
921
713
954
903
71
36
36
23
47
24
46
38
156
1192
917
885
769
742
965
511
1000
798
826
867
36
33
36
22
49
25
44
144
1090
910
1007
834
923
1107
510
917
687
871
38
38
40
23
52
25
42
41
153
1098
974
922
882
834
946
115
800
1209
991
820
481
950
723
976
833
76
36
39
24
57
26
159
1088
912
1006
838
925
1103
121
768
1173
1058
901*
415
897
745
969
145
1124
952
917
847
816
964
765
7*
31
36
23
44
23
46
38
151
1126
973
901
865
800
925
523
861
588
826
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Nr. 1038. Calvarium £ matur. — Sign. Yauliaco 5. 2. — Von Dr. Velten angekauft. Aus einer Felsspalte bei Yauliaco. Durch
prämature Synostose der Coronalis verändert. Scheitel in der Norma lat. und occip. sehr hoch gewölbt. An mehreren Stellen
finden sich scharfkantige Lücken im Knochen, die innen grösseren Durchmesser haben, als aussen (Knochencarcinom); der
hintere Theil des linken Oberkiefers ist augenscheinlich durch eine vom Antrum Highmori ausgehende Geschwulst usurirt;
ein zweiter, unregelmässiger, rundlicher Defect von 15mm Durchmesser liegt links von Sag. III.; hier ist die Usur am
stärksten in der Diploe, aber auch die Tabula ext. und in geringer Ausdehnung die Tabula interna sind durchbohrt. Ein
dritter, ähnlicher, aber kleinerer Defect befindet sich über dem rechten Stephanion. Bechter Alveolarrand stark geschrumpft
. Nasenrücken dachförmig gewölbt, ohne Absetzung in die nach hinten geneigte Stirn übergehend. Sut. coron.
und sphenofrontalis fast spurlos obliterirt, die übrigen Nähte weit weniger. Hinterhaupt steil abfallend, aber nicht
abgeflacht.
Nr. 1039. Cranium £ matur. — Der Schädel war beim Erdbeben von Arica in die Höhe geworfen worden, wurde von einem
Schiffscapitän dort aufgelesen und an Dr. Gross in New-Orleans geschenkt. Durch Vermittelung des Dr. H. Schmidt
erhielt ich den Schädel zum Geschenk. Braun glänzend. Künstlich verunstaltet. Dicht, über der Glabella ist der Schädel
wie durch eine Querbinde schwach eingebogen; die beiden Tubera frontalia treten etwas stärker hervor, dann kommt
hinter ihnen wieder eine flache, quere Einsattelung. Ein vom Bregma ausgehendes Perpendikel fällt (bei deutscher
Horizontalstellung) auf das Opisthion. Die Hauptkrümmung liegt in der Mitte der beiden Scheitelbeine, besonders die
Gegend der Tub. par. ist stark gewölbt. Kiefer mässig prognath. Spina nas. ant. klein und spitz; unterer Nasenrand
kantig. Nasenrücken rund gewölbt, im Profil schwach sattelförmig und mässig vorspringend. Fossae caninae mässig tief.
An der Hinterhauptsschuppe ein 43 mm hohes, 56 mm breites dreieckiges Os epactale. In der Mitte jeder Lambdanaht noch
ein kleinerer, 20 mm hoher, 12 mm breiter Schaltknochen.
Nr. 1040. Cranium £ ad.-mat.— Sign. 169. Im Schädel ein beschriebener Zettel: Skull of Ancient Peruvian, found in the ancient
burying ground of the volley of Arica about 2 feet beloto the surface. H. Cunning. London Oct. 30. 1849. — Dabei ein
rostfarbenes Büschel sehr dicker, straffer, borstenartiger Haare. Im Oberkiefer sind ausser den Schneidezähnen alle Zähne
intra vitam ausgefallen. Tiefe Fossae caninae. Hinterer Theil der Sut. sag. und oberer Theil der Sut. lambd. mässig rinnen-
förmig vertieft. Hinterhaupt schwach kapseiförmig vorspringend, nicht künstlich abgeflacht. Im oberen Theile der
Lambdanaht mehrere 2 bis 3 cm grosse Schaltknochen. Beceptac. cerebelli voll.
Nr. 1041. Calvaria & adult. (Geschenk von Dr. Martin.) — Sign. Arequipa, von Capt. Erytrup an Dr. Martin geschenkt,
Puerto Montt, Chile, wahrscheinlich Quichue. Nebst anderen Knochen im Dünensande gefunden. — Auf dem Schädeldache
mehrere (8), zum Theil perforirende, rundlich unregelmässige Löcher, die in der Diploe weiter um sich greifen, als
in den härteren Knochenplatten (Syphilis? Krebs?). Schädel rundlich hoch. Schuppennaht sehr gestreckt verlaufend.
Nr. 1042. Calvarium £ ad.-mat. (Geschenk von Dr. C Martin.) — Sign. Molle, bei Islai, durch Capt. Ramm an Dr. Martin,
Puerto Montt. Schädel aus einem alten Indianergrabe bei Molle bei Islay. Die beiden oberen, inneren Incisoren fehlen,
Alveolarrand rundlich vernarbt. Nasenrand abgerundet.
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/catalog1887/0177