http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/das_buergerhaus_16_1925/0005
Mit dem vorliegenden Bande XVI des Werkes „Das Bürgerhaus in der Schweiz" schliessen
wir die Publikation des Kantons Graubünden ab. In den drei Bänden XII, XIV und XVI
ist das reiche Gebiet des Bündnerlandes zur Darstellung gebracht worden; man darf wohl sagen,
die drei Bände bilden für sich, aus dem grossen Werke herausgenommen, ein ausserordentliches
Dokument bürgerlicher Baukunst in einem ausgesprochenen Hochgebirgsgebiet. Sie bringen auf
360 Tafeln, begleitet von 164 Seiten Text, ein überraschend reiches und vielseitiges Material zur
Darstellung.
Den Dank unserer Kommission an die Mitarbeiter haben wir jeweils schon in den zwei
erschienenen Bänden zum Ausdruck gebracht. Für diesen dritten Band hätten wir unsern Dank
zumeist an die gleichen Mitwirkenden zu richten, die wir im zweiten Bande genannt haben; denn
was wir jetzt als zweiten und dritten Band gebracht haben, war anfangs als ein einziger Band
gedacht; die Überfülle des Vorhandenen hat dann zur Zerlegung in zwei Bände geführt. Es seien
hier aber doch alle unsere Mitarbeiter in Erinnerung gerufen:
Herr Architekt Risch in Zürich, als der spezielle Leiter dieses Bandes und aller Aufnahmearbeiten
;
Herr Erwin Pceschel, Schriftsteller in Davos, als der verdiente Text-Bearbeiter.
Die Herren Max Jenny, Chur; Theo Hochstrasser, Zug, und Rudolf Gaberei, Davos, die
mit den zeichnerischen Aufnahmen betraut waren.
Die Herren Lang in Chur, Mischol in Schiers, Steiner in St. Moritz, Meisser in Zürich, Guler
in Thusis, Meerkämper und Himmelsbach in Davos, Architekt Decurtins in Chur, die
die photographischen Aufnahmen gemacht haben.
Noch einmal wollen wir hier auch der Herren der bündnerischen Bürgerhauskommission
gedenken, die sich verdienstvoll für unsere Sache eingesetzt haben und dann all der Freunde
und Gönner unseres Werkes, die uns die ausserordentlich reichen Subventionen beigebracht haben,
die allein es ermöglichten, das Bündnerland in der umfassenden Weise zur Darstellung zu bringen,
wie es nun in den drei Bänden geschehen ist; insbesondere wollen wir noch einmal nennen:
die Propagandakommission der bündnerischen Verkehrsanstalten und Herrn Direktor G. Bener
in Chur. Allen sei unser herzlichster Dank ausgesprochen.
Wir hoffen, darauf zählen zu dürfen, dass der Band Graubünden III — wie im übrigen die
drei Graubündnerbände als Einheit — einem lebhaften Interesse begegnen werden.
November 1925.
Die „Bürgerhauskommission"
des Schweiz. Ingenieur- und Architekten-Vereins.
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