http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/die_kunst_06_1902/0154
-*=4sö> AUS MÜNCHENS KUNSTINDUSTRIE *C^^
EUGEN BERNER, WANDLAMPE* «
VEREIN. WERKSTÄTTEN, MÜNCHEN
Gegenstände haben mehr oder
weniger Affektionswert, sie sind
nur der begüterten Klasse, also
nur wenigen, zugänglich und
können heute niemals den Anspruch
erheben, den Tagesbedarf
des Volkes zu decken. Wo
immer heute die Handarbeit als
Ideal auf den Schild gehoben
wird, wird man mit wirtschaftlich
unnatürlichen Verhältnissen
WANDARM V.PROF. O. ECKMANN
LATERNE V. E. VETTER «««««
AUSGEF. V.J. ZIMMERMANN & CO.
PAUL HAUSTEIN, WANDLAMPE « « « «
VEREINIGTE WERKSTÄTTEN, MÜNCHEN
rechnen müssen. Und sofort
taucht hier das merkwürdige
Kulturbild auf, das uns William
Morris und die englischen
Künstler - Sozialisten geliefert
haben, die von einer „Kunst aus
dem Volke für das Volk" ausgingen
und als Endwert so teure
Sachen lieferten, dass höchstens
die oberen Zehntausend an deren
Anschaffung denken konnten.
RICH.RIEMERSCHMID, BELEUCHTUNGSKÖRPER U.BLUMENSTÄNDER, E. L AMMERT, ELEKT R.TISCH LAMPE « AUSGE-
LETZTERER AUSGEF. V. DENVEREINIGTEN WERKSTÄTTEN, MÜNCHEN FÜHRT V. J. ZIMMERMANN & CO., MÜNCHEN
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