Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 6. Band.1902
Seite: 146
(PDF, 126 MB)
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-*=4^> TAPETEN VON OTTO ECKMANN <^=^

i I

ohne Anwendung von Kunst bilden wolle.
Sie schafft, wie der menschliche Bildungsgeist
sie führt. Dieser ist seiner Natur nach
solange er nicht unter angelernten Vorurteilen
leidet — immer künstlerisch (um dieses Wort
in Ermangelung eines besseren beizubehalten).
Einerlei, ob die menschlichen Erzeugnisse
aus der Maschine oder aus der Hand hervorgehen
, sie müssen künstlerisch sein, solange

sie aufrichtig sind. Die Maschine ist nur
ein vervollkommnetes Werkzeug.

Wenn heute viel davon die Rede ist, dass
wir unser Leben wieder künstlerisch gestalten
müssten, so sind wohl diejenigen auf falschem
Wege zu diesem Ziele, die dies durch eine
Gegensatzstellung zur Maschinenarbeit erreichen
wollen. Unter diesem schiefen Gesichtswinkel
hat z. B. die ganze moderne

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