Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 6. Band.1902
Seite: 256
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-5^> ILLUSTRATIVE DARSTELLUNG DER VORZEIT

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GERHARD MUNTHE « KOPFLEISTE ZUR SAGA HAAKON HERDEBREDS (»BREITSCHULTER-)
KÖNIGS VON NORWEGEN, DER FÜNFZEHNJÄHRIG IN EINER SCHLACHT FIEL (1161—1162) «

eine vergangene Zeit und in ihr Denken so
hineinleben, dass er im stände ist, ihre Kultur
völlig zeitgemäss darzustellen? Ich meine,
dass man es versuchen kann. Nicht als ob
es das einzig richtige wäre. In der Kunst
giebt es nichts, das richtig oder unrichtig
ist; die Wahrheit beruht einzig
und allein auf der Ueberzeugung und
dem persönlichen Gefühle des Künstlers
.

Wie oben erwähnt, verlangen wir zunächst
Illusion. Die meisten sind einverstanden, solange
man nicht von ihnen verlangt, dass sie

die klassischen Ideen aufgeben sollen. Aber
nur wenige können sich vorstellen, dass die
gebundene Kunst, wie wir sie z. B. in unseren
alten Stilarten haben, es mit der ungebundenen
Art aufnehmen kann. Um uns in diese Vorstellung
einzuleben, müssen wir unsere gewöhnliche
Annahme aufgeben, dass der Naturalismus
sich im Alleinbesitz der Illusion
befindet. Aber nehmen wir den Gedanken
auf, dass es das richtige Milieu ist, welches
die Illusion erzeugt, so dürfen wir uns vor
keiner Stilart scheuen, weil sie das einzige
Mittel ist, den zutreffenden Ausdruck zu

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GERHARD MUNTHE « KOPFLEISTE ZUR SAGA OLAV KYRRES
(»DER FRIEDFERTIGE«), KÖNIGS VON NORWEGEN (1066—1093)

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