Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 6. Band.1902
Seite: 371
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-*=4^> PAUL KERSTEN <2$^-

paul kersten

paul kersten

drastisch werden müssten. Prophetengabe
gehörte nicht dazu. Nicht zu zählen ist es,
wie oft z. B. die Tapete „Kapuzinerkresse",
diese ganz persönlich japonisierende Naturanschauung
, zum Ausgangspunkt von „Kompositionen
" gemacht ist, wie häufig die eigenwilligen
Flamingomotive des Lehrers ver-
ballhornisiert worden sind. Das ist nicht
Schuld Eckmann's. Dieser hat fein und klug
— viel zu klug für solche starkknochigen
Jünger - - immer auf die Natur hingewiesen,

als auf den Ersatz für die Sammlung. Wäre
van de Velde Lehrer solcher Klasse, so
würde die ganze Schülerschar in zwei Jahren
räuspern und spucken wie er. Darum ist es
auch mehr heiter als tragisch, was jetzt an der
Berliner Anstalt vorging, nämlich der Durchfall
Eckmann's, van de Velde's, Lechter's,
Lederer's und der Sieg Max Koch's und
der mit seinem Geiste Gesäugten, das heisst:
der Sieg der ästhetischen Reaktion, die Rückkehr
zum „modernisierten Historischen".

paul kersten

j. cobden-sanderson

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