Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 7. Band.1903
Seite: 119
(PDF, 173 MB)
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^5g5> PERSONAL- UND ATELIER-NACHRICHTEN -C^=^

Lins und Walter Petersen (Düsseldorf), Max Pietsch-
mann (Dresden), Ernst Hausmann (Berlin), F. Laszlo
(Budapest), dann den Bildhauern Heinrich Epler
(Dresden) und Professor Karl Janssen (Düsseldorf),
und schließlich dem Architekten Professor Josef
Kleesattel (Düsseldorf).

speziell ein längerer Aufenthalt in New-York, wohin
er in den neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts
ging, verschaffte ihm eine große Reihe
von Porträtaufträgen. Seit fünf Jahren hatte der
Verewigte seinen Wohnsitz in Braunschweig genommen
, tz.

LJEIDELBERG. Hans Thoma's für die
hiesige Peterskirche bestimmten religiösen
Bilder, von denen das eine »Christus
und Petrus auf dem Meere«, das andere
»Christus und Maria Magdalena« darstellt,
sind nunmehr vollendet und wurden bereits
als Abschlüsse der die Seitenschiffe bildenden
Wände angebracht.

■W/IEN. Der Austria-Mosaikfries am Haupt-
portikus des Reichsratsgebäudes ist nach
dem Entwürfe des Malers Eduard Lebiedzki
von dem Tiroler Institut für Glasmalerei in
Innsbruck jetzt vollendet worden. Dargestellt
ist die Göttin des Reichs, thronend inmitten
anmutiger Gruppen weiblicher Genien, die
plaudernd und lauschend sich der Herrin
zuwenden.

LUDW.IG HARTMANN (f 20. Oktober)

1V/I ÜNCHEN. Am 20. Oktober starb hier, in seiner
Vaterstadt, nach kurzer Krankheit der Landschafts
- und Tiermaler Professor Ludwig Hartmann
. Am 15. Oktober 1835 geboren, widmete er
sich nach einem kurzen Besuche der Münchener
Akademie, auf der er nur die ihn wenig anziehende
Zeichenklasse absolvierte, unter Wagner-Deines der
Landschafts- und Tiermalerei. Diesem Gebiete ist
er denn auch treu geblieben und beherrschte es wie
wenige. Ein großer Farben- und Schönheitssinn,
verbunden mit einer geschmackvollen Gruppierung,
verleiht den alltäglichen Stoffen, die er in seinen
Bildern behandelt, einen besonderen Reiz und
sicherte ihm auch den äußeren Erfolg. Verschiedene
Galerien besitzen Werke von ihm ; einzelne derselben
brauchen den Vergleich mit den Vorbildern, welchen
ihr Schöpfer nachstrebte, den holländischen Meistern
des 17. Jahrhunderts nicht zu scheuen. Auf der
I. Internationalen Kunstausstellung in München 1869
errang er sich die goldene Ehrenmedaille, 1872 die
Medaille in Wien; er war Ehrenmitglied der Münchener
Akademie der bildenden Künste. Zu seinen
hervorragendsten Werken gehören: Der Schiffzug
auf dem Inn (1863), Pferdetransport, Kartoffelernte
(1867), Gespann (1870), Ruhe auf dem Felde (1872),
Vorspannpferde an einem Hügel (1873).

pvÜSSELDORF. Am 21. Oktober ist in Braun-
schweig der Genremaler Julius Geertz, ein
langjähriges geschätztes Mitglied der Düsseldorfer
Künstlerschafr, gestorben. Er war 1837 in Hamburg
geboren, erhielt den ersten Unterricht in der Malerei
in seiner Vaterstadt von den Brüdern Maler Martin
und Günther Gensler, dann bei Descoudres in
Karlsruhe; in Düsseldorf, wohin er 1860 kam, war
Geertz auch noch einige Zeit Schüler von Rudolf
Jordan. Nach mehreren Studienreisen in Frankreich
und Holland ließ Geertz sich in Düsseldorf nieder.
Er malte Bilder im Sinne der damaligen Düsseldorfer
Genremalerei, Scenen aus dem Volks- und
Kinderleben, manchmal etwas derb in der Charakteristik
, aber stets gut und gesund in der Farbe.
Auch als Bildnismaler leistete Geertz Gutes und

W/EIMAR. Der Maler Paul Schultze-
™ Naumburg ist in ein neugeschaffenes
Lehramt für Maltechnik an die hiesige Kunstschule
berufen worden.

AD. BRÜTT « DER ASMUSSEN WOLDSEN-
BRUNNEN IN HUSUM. (Enthüllt am 7. Oktober)

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