Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 7. Band.1903
Seite: 267
(PDF, 173 MB)
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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/die_kunst_07_1903/0303
^sö> PERSONAL- UND ATELIER-NACHRICHTEN

Aufstellung finden. Diese Werke sind drei anderen
Künstlern, darunter auch Carl Begas, übertragen
worden. — Im Abgeordnetenhause sind die zur
Ausschmückung des Sitzungssaales bestimmten
zwölf großen Städtebilder an den Wänden jetzt angebracht
worden. Alle preußischen Provinzen sind
durch diese Bilder vertreten. Frankfurt a. M.,
Köln, Münster i. W. sind von Konrad Lessimg
gemalt, Kiel, Danzig und
Stettin von K. Schirm,
Posen und Breslau von
Otto Günther-Naumburg
, Magdeburg, Berlin
und Königsberg von
Max Koch, Hannover
hat R. v. Voigtländer
dargestellt. Im allgemeinen
erregen diese Gemälde
als interessante
Veduten aus den betreffenden
Städten ein
mehr sachliches als ein
künstlerisches Interesse.
— Im Sitzungssaal des
Teltower Kreishauses ist
als viertes Gemälde ein
Bild von Professor Karl
Röchling angebracht
worden: »Kaiser Wilhelm
I. auf dem Manöverfelde
bei Groß-Ziethen
am 20. September 1876«.

In der Nische der
Rückwand des Treppenhauses
im neuen Herrenhause
werden zwei allegorische
Figuren »Königstreue
« und »Vaterlandsliebe
« Platz finden, die
nach Entwürfen des Bildhauers
Konstantin
Stark in Bronze gegossen
werden. Mit der
Ausführung eines großen
Deckengemäldes in der
Wandelhalle wurde der
Maler Hans Kober-
stein betraut.

T EIPZIG. Im Städti-
sehen Museum ist
die Aufstellung von M.
Klinger's Beethoven beendet
. In der licht grünblau
getönten Apsis, welche
die eine Schmalseite
des dem Bildwerk in dem
sogenannten Michelangelosaale
eingerichteten
Sonder-Raumes schließt,
steht der Beethoven auf
einem einfachen Holzsockel
, wie er schon auf

den früheren Ausstellungen zu sehen war. An der
gegenüberliegenden Seite weist der auch zur Aufnahme
der dem Museum gehörenden sonstigen Bildwerke
Klingers bestimmte Raum eine erhöhte Nische
auf, die Saalwände sind bis zu drei Viertel Höhe mit
lehmgrauem Anstrich versehen, der mauerwerkartige
Fugenstriche zeigt, das obere Viertel ist kalkweiß.
Die Beleuchtung des Saales geschieht durch Oberlicht
. Alles das aber ist nur provisorisch, noch in
diesem Jahre wird ein massiver Bau, welcher der Süd-

max klinger salome
Das Original im Städtischen Museum zu Leipzig

seite des Museums angegliedert werden soll, die
Klinger'schen Bildwerkeinsich aufnehmen, denen in
allerjüngster Zeit, durch Schenkung von privater Seite,
noch die Bronzestatuette eines Athleten hinzugesellt
worden ist.— Prof. Arth. Volkmann hat eine Büste
des Königs Georg von Sachsen modelliert, die, in
Marmor ausgeführt, in der Gutenberghalle des Deutschen
Buchgewerbehauses aufgestellt werden soll.

T_f ALBERSTADT. In
der beschränktausgeschriebenen
Konkurrenz
für die Ausschmückung
des hiesigen Rathauses
erhielt der Maler Georg
BARLÖSius-Berlin den
Preis. Er wurde auch
von der Landeskunst-
kommission mit der Ausführung
der Wandbilder
beauftragt.

I/" REFELD. Auf Be-
schluß des Kuratoriums
der hiesigen Kgl.
höheren Malerschule wird
der Münchener Kunstge-
werblerH.E.berlepsch-
Valendas als Lehrkraft
an diese Anstalt berufen
werden.

I/'IEL. Prof. Adolf
Brütt in Berlin ist
mit der Schaffung eines
Monumentalbrunnens beauftragt
worden, der, aus
Mitteln des Landeskunst-
fonds, am sogenannten
kleinen Kiel, in nächster
Nähe des Kriegshafens,
errichtet werden soll.

OLDENBURG i. Gr.
Der Maler Bernhard
Winter wurde gelegentlich
des diesjährigen
Ordensfestes vom
Großherzog durch die
Verleihung des Professor
-Titels ausgezeichnet.

LJANNOVER. In dem
unter Führung der
Firma Edler & Krische

veranstalteten großen
Wettbewerb für Plakatentwürfe
erhielten erste
Preise: Robert Engels-
München, Knut Han-
sen-Berlin, Adalbert
NiEMEYER-München, Rudolf
Schiestl - München
, Wilh. schulz-Charlottenburg, Ignatius
taschner-München, August unger-Berlin, Hans
unger-Dresden, M. Vanselow - Berlin. Mit den
Ehrenpreisen wurden bedacht: für Außenplakat
W. Schulz, für Innenplakat Rud. Schiestl.

17'ASSEL. Professor Herm. Knackfuss hat ein
Gemälde vollendet, das den am 29. Oktober
1898 erfolgten Einzug des deutschen Kaiserpaares
in Jerusalem darstellt.

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