Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 7. Band.1903
Seite: 388
(PDF, 173 MB)
Startseite des Bandes
Zugehörige Bände
Varia

  (z. B.: IV, 145, xii)



Lizenz: Public Domain Mark 1.0
Zur ersten Seite Eine Seite zurück Eine Seite vor Zur letzten Seite   Seitenansicht vergrößern   Gegen den Uhrzeigersinn drehen Im Uhrzeigersinn drehen   Aktuelle Seite drucken   Schrift verkleinern Schrift vergrößern   Linke Spalte schmaler; 4× -> ausblenden   Linke Spalte breiter/einblenden   Anzeige im DFG-Viewer
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/die_kunst_07_1903/0436
«s-ss£> PERSONAL- UND ATELIER-NACHRICHTEN

august schaeffer

ein warmer apriltag im wiener wald

»Hl. Georg« am Münchener Rathaus erwähnt, der
nach einer kleineren Replik a. S. 378 d. X. Jahrg.
d. Z. abgebildet ward. — Im Aprilheft der »Deutschen
Revue« veröffentlicht der Münchener Maler Professor
Hermann Kaulbach Erinnerungen an
Wilhelm Kaulbach, seinen Vater, auf die hier
aufmerksam gemacht sei.

P\ARMSTADT. Mit der Künstlerkolonie werden
*^ zur Zeit Wiederbelebungsversuche angestellt.
Der Maler Johann Vincenz Cissarz in Dresden
ist an Stelle Christiansens hierherberufen worden
und hat im Ernst Ludwig-Haus ein Atelier bezogen
. Auch sollen Verhandlungen mit einem
hervorragenden Münchener Kunstgewerbler im
Gange sein. —r —

'PvRESDEN. Den Lehrern an der hiesigen Akademie
*-* der bildenden Künste, Richard Müller und
Osmar Schindler, wurde der Professortitel verliehen
.

DERLIN. Der vom 1. April ab zum Vorsteher
des akademischen Meisterateliers für Bildhauerei
ernannte Senator Prof. Ludw. Manzel ist
kraft seines Amtes und für die Dauer desselben in
seiner Eigenschaft als Senator bestätigt. Für den
Rest seiner Wahlperiode, das ist bis Ende September
1903, und für die Dauer der nächsten, bis
Ende September 1906, ist der Bildhauer Prof.
Adolf Brütt zum Mitglied des Senats erwählt
worden; ebenso wurden für den nächsten dreijährigen
Turnus als Senatoren weiterberufen die Maler
und Professoren Ludwig Passini, Paul Meyerheim
, Woldemar Friedrich und die Architekten
und Professoren Geheimrat Ende und Geheimrat
Raschdorff. — Der Stadtbaumeister in Wiesbaden
, Baurat Felix Genzmer, ist zum etatsmäßigen
Professor in der Abteilung für Architektur an
der hiesigen technischen Hochschule ernannt worden.

1V/IÜNCHEN. Sächsische Künstler in München.

Die Frage der Beschickung der sächsischen
Kunstausstellung Dresden 1903 hat den äußeren
Anstoß zur Bildung einer hiesigen »Vereinigung
von sächsischen Künstlern« gegeben, der folgende
dreiundvierzig Künstler angehören: Karl Oskar
Arends, Paul Bach, Alfred Bachmann, Fritz Berger,
Otto Bromberger, Johann Brockhoff, Paul Ehrenberg,
Reinhold Max Eichler, Walter Georgi, Max E. Giese,
O. Gottfried, Oskar Gräf, Karl Hennig, Karl Gustav
Herrmann, Hans G. Jentzsch, Walter Iiiner, Julius
Paul Junghanns, Johanna Kirsch, Rudolph Köselitz,
Hugo Kressnig, Oswald Kress, Richard Linderum,
A. Mareks, Fritz Martin, F. Melly, Johannes Meitzer,
Karl Hermann Müller, Georg Papperitz, Bruno Paul,
Richard Pietzsch, Otto Piltz, FritzPrölß, Emil Rau,
Emil Reinicke, Kurt Rüger, Paul Rohr, Hermann
Schlittgen, C. Strathmann, Otto Strützel, Rudolf
Schramm-Zittau, Albert Schröder, Fritz Wimmer,
Otto Wolf. — Eine Einigung über die Beteiligung der
Münchner Sachsen an der Dresdner Ausstellung ist
nicht zustande gekommen, weil die obige Münchener
Vereinigung eigene Jury und Hängekommission beanspruchte
, was die Dresdner des beschränkten
Raumes wegen nicht zugestehen konnten. Infolge
dessen stellen von den Münchner Sachsen nur vier
außerhalb der Vereinigung stehende Künstler in
Dresden aus, darunter Fritz von Uhde. In der
sächsischen Kunstausstellung werden übrigens auch
die Dresdner Elbier nicht ausstellen — aus demselben
Grunde wie die Münchner. Die »Elbier«
werden aber voraussichtlich in der Münchner
Jahresausstellung geschlossen auftreten.

388


Zur ersten Seite Eine Seite zurück Eine Seite vor Zur letzten Seite   Seitenansicht vergrößern   Gegen den Uhrzeigersinn drehen Im Uhrzeigersinn drehen   Aktuelle Seite drucken   Schrift verkleinern Schrift vergrößern   Linke Spalte schmaler; 4× -> ausblenden   Linke Spalte breiter/einblenden   Anzeige im DFG-Viewer
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/die_kunst_07_1903/0436