Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 7. Band.1903
Seite: 568
(PDF, 173 MB)
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-sr^> ZUM 100. GEBURTSTAG LUDWIG RICHTERS <^=^

können wir, um Richters Auffassung vom
Wert dieser Technik zu verstehen, nichts
Besseres tun, als ihn selbst hören. Er
suchte die Einfachheit der alten, d. h. der
Dürerschen Zeichnungsweise möglichst beizubehalten
, erlaubt sich jedoch größere Freiheiten
in der Verwendung der Strichlagen
und sucht hauptsächlich große Licht- und
Schattenmassen zu gewinnen. Zu weitgehende

Ausführung der Modellierung durch Mitteltöne
aber vermied er, weil sie dem Holzschnitt
leicht etwas Trübes geben. Es war
sein Bestreben, den Charakter des Holzschnittes
, seinen durch das Material bedingten
Stil zu bewahren, und weder zur Nachahmung
der Alten noch zum Wetteifer mit dem Kupferstich
zu ge- oder zu mißbrauchen. Er ging
überhaupt nicht auf malerische Toneffekte aus,

LUDWIG RICHTER

RINGEL RINGEL R O S E N K R A N Z (1870)

Farbenblatt. Zusammengestellt aus Gruppen von „Bilder und Vignetten." Eigent.: Herr Alex. Flinsch in Berlin

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