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KUNSTLITERATUR -Cö^*-
entwicklung bekanntlich stark beeinflußt haben. Das
anche Urteile über ein-
ögen, als Ganzes kaum
Ihrend das Interesse für
den letzten Jahren geint
die Begeisterung für
Kreisen des gebildeten
zurückzugehen. Auch
innt nicht bei näherer
ßte nicht mitten in der
n dieser Stimmung nicht
chichte gelangt wäre. So
Sinne auch wieder ein
das kennen zu lernen
Hans Rosenhagen
geschichte von H.
immermann. II. Band:
und Renaissance. (Pr.
Istgeschichte des Barock,
(Pr. gebd. 14 M.) Biele-
;rausgeber dieser Allge-
jiat nur geringen Anteil
fciten und dritten Bandes,
[hen Stil und die Frühzeit
t. Die Renaissance und
fs Barockstils hat M. G.
pder Frische und klarem
loderne Kunst seit dem
Revolution hat in Walter
prdiger gefunden. Klei-
In überarbeitete, Beiträge
echzehnten Jahrhunderts
Schottmüller und Albert
Brinckmann. Diese Arbeitsteilung trägt sehr zur glücklichen
Bewältigung und Belebung des riesenhaften
Gebietes der Knackfuß-Zimmermannschen Kunstgeschichte
bei, wie schon die Behandlung des Stoffes
nach Architektur, Plastik, Malerei und Kunstgewerbe
teils in lichtbringenden Charakteristiken teils in mehr
pragmatischen Exkursen das Werk sowohl zur orientierenden
Lektüre wie als Nachschlagebuch empfiehlt
. — Freilich wird niemand in nur drei sehr
handlichen Bänden, die, wenn man ihnen die äußerst
zahlreichen Illustrationen nähme, einen einzigen
kaum sehr starken Textband bilden würden, einen
in jedem Falle genügenden Aufschluß über einen
Künstler, seine Art und seine Werke erwarten. —
Wie die Mehrzahl der jüngst erschienenen zusammenfassenden
Kunstgeschichten ist auch diese von Vel-
hagen & Klasing veröffentlichte in erster Linie
ein verdienstvolles und sicherlich auch verdienstbringendes
Verlagsunternehmen. Diese Kunstgeschichten
nach dem Standpunkte der Verfasser, dem
Geiste der Kunsthistoriker, ja sie nur nach dem
Werte der Abbildungen stichhaltig zu würdigen, wäre
eine umfangreiche Arbeit für sich. Diese Arbeit
dürfte aber noch weniger Dank seitens der Kunstwissenschaft
ernten, als diese kompilatorischen
Kunstgeschichten und sie wäre unzeitgemäßer als
diese, die doch dem gesteigerten Bedürfnisse aller
nur einigermaßen intellektuell Regsamen entgegenkommen
, den Wandel und das Werden im großen
künstlerischen Schöpfungsgebiete retrospektiv verfolgen
zu können. Ich wüßte keinen Kunsthistoriker,
der nach dieser großen Leistung, die dem umfassenden
historischen Geiste Max Georg Zimmermanns
Ehre und Dank zubringt, sobald ein ähnliches Werk
herausgeben könnte und dürfte. w. B.
LUDWIG RICHTER
ABENDANDACHT (1842)
Das Original im Städtischen Museum zu Leipzig
Redaktionsschluss: 22. August 1903. Ausgabe: 3. September 1903.
Für die Redaktion verantwortlich: F. Schwartz.
Verlagsanstalt F. Bruckmann a.-g. — Druck von Alphons Bruckmann. Sämtlich in München.
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