http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/die_kunst_08_1903/0102
-*^s£> J. W. BEDFORD UND S. D. KITSON, LEEDS
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Entwicklung jetzt alt ist, keineswegs nachgelassen
, ja dieser eigentliche Kern der ganzen
Bewegung hat sich nur noch immer deutlicher
dem Auge enthüllt. Betrachtet man heute
die Werke, die in den sechziger und siebziger
Jahren in dem Bestreben, die alte bauliche
Volkskunst wieder aufzunehmen, geschaffen
wurden, so hat man vom Standpunkte des
heutigen englischen Hauses die Empfindung,
daß da immer noch zu viel Aufwand sei.
Norman Shaw, der Nestor der modernen
englischen Baukunst, zeichnete in seinem
eigenen Entwicklungsgange die Entwicklung
der ganzen Bewegung vor: er wurde immer
einfacher, größer, schmuckloser. Die Generation
nach ihm: Newton, Lethaby, Voysey
u. s. w. setzte gleich auf einem neuen Niveau
ein, und die ganz junge Generation, die dritte
seit dem Beginn der Bewegung, die jetzt ihr
Werk gerade beginnt, geht in der vernünftigen
Einfachheit höchstens noch weiter. Ein fernerer
Fortschritt ist hinzugetreten: man widmet dem
Innenbau mehr Aufmerksamkeit, als es die
ältere Generation tat. Der Architekt fängt
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