Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 8. Band.1903
Seite: 126
(PDF, 122 MB)
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-^40- DIE DEKORATIVE KUNST IN FINNLAND

GESCHÄFTSHAUS DER AKTIENGESELLSCHAFT »POHJOLA« : EINFAHRTSTOR « ERBAUT
VON DEN ARCHITEKTEN GESELLIUS, LINDGREN & SAARINEN, HELSINGFORS « «««

Verdienst erwarben sich hierin „die Freunde
der finnländischen Handarbeit", unter der
Leitung der Malerin Fräulein F. Churberg.
Die ostfinnischen (karelischen) Textilmuster,
um die es sich in erster Linie handelte, sind
zwar in ihrer Art höchst beachtenswert*)
und unter den ihnen zu Grunde liegenden

*) Vergl. einen Aufsatz über die »finnländische
Textilornamentik« in der »Finnländischen Rundschau
«, 1901, I, 3 u. 4.

Voraussetzungen ebenso schön wie stilgemäß.
Streng geometrisch, wie sie sind, und für
eine kleinliche Ausführung berechnet, sind
sie jedoch, wie die eben erwähnten Bestrebungen
zu beweisen scheinen, wenig entwicklungsfähig
und noch weniger für eine
freie, künstlerische Behandlung verwendbar.

Wie dem auch sei, die neue dekorative
Kunst hat in Finnland jedenfalls ihren Ausgangspunkt
weit weniger in der altnationalen

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