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-s^> FRITZ KLEINHEMPEL *C^^
fritz kleinhempel « leuchter und aschenbecher
ausgeführt von k. m. seifert & co., dresden
Auftreten den Künstler zu verweisen schien, tern, Aschenbechern u. dgl. kommt ein sehr
den einer Abkehr von der sterilen Ausstel- liebenswürdiger Humor zum Ausdruck. Ein
lungs- und Luxuskunst, einer Umwandlung paar Entwürfe für Frauenkleider schließlich
der bürgerlichem Gebrauch entsprechenden sind heute ja für das Oeuvre eines Kunst-
Gerätschaften und Zierstücke zu
zeitgemäßer Zweckdienlichkeit
und Schönheit, hat erfreulicherweise
den fleißig Schaffenden
zu mancher äußeren Anerkennung
geführt. In Turin galt
sein Junggesellenwohnzimmer
in der Mansarde (Abb. V. Jahrg.,
Heft 12, S. 446) als eine der
ansprechendsten Schöpfungen
der deutschen Abteilung. Unser
Speisezimmer (Abb. S. 432)
schlägt wohl als Ganzes durch
den warmen Glanz der Mahagoniflächen
, durch gewisse Rosetten
- und Gesimsformen den
Ton von Großvaters Zeiten an.
Dennoch wird das spezifisch
Deutsche der Gesinnung, das
diesem Interieur eigen ist, sich
dem intensiver Einfühlenden
von den Lebensbedingungen und
Anschauungen der modernen
Kultur kaum loslösen lassen. In
gewerblers nahezu obligatorisch.
Neben Erich Kleinhempel,
dessen gediegener Vielseitigkeit
auch das sich so kräftig erweiternde
Reich der modernen
Buchkunst nicht entgangen ist,
und der in Dresden als Schaffen-
derwieals Lehrender eine glückliche
und angesehene Wirksamkeit
pflegt, ist seine Schwester
Gertrud in der neueren kunstgewerblichen
Entwicklung der
sächsischen Hauptstadt tätig hervorgetreten
. Von ihren Möbeln
konnten wir kürzlich einige vorführen
(Abb. Heft 5, S. 168);
das frisch zugreifende Talent
der Künstlerin illustrieren heute
einige dekorative Kompositionen,
Kleinplakate, Einladungskarten
u. a., denen der muntre Ton
und die kräftige Art des Stilisierens
zu außerordentlich har-
silberne uhrkette mit saphir monischer Wirkung verhilft
einigen Kleinplastiken, Leuch- ausgef. von a. berger, Dresden (Abb S. 438). Die Bedenken
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