http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/die_kunst_14_1906/0043
AUSSTELLUNG DER „VEREINIGUNG FÜR ANGEWANDTE KUNST"
„Stil" gebildet, mit Türmchen und Ornamenten
verziert worden ist. Wo es unvermeidlich
ist, Stein und Eisen nebeneinander
zu verwenden, muß auch die Steinmasse
naturalistisch behandelt sein. Das heißt: die
Funktionszwecke auch des Steins müssen klar
zum Ausdruck gebracht werden, unvermittelt,
wie es die Notwendigkeit gerade fügt. An
den Bauten der Berliner Hochbahn haben
wir gesehen, wie grotesk das Ergebnis ist,
wenn architektonische Dekoration über die
„häßliche" Eisenkonstruktion hinwegtäuschen
THEO SCHMUTZ-BAUDISS
PORZELLANARBEITEN
AUSGEFÜHRT VON DER KGL. PORZELLAN-MANUFAKTUR, BERLIN
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