Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 14. Band.1906
Seite: 231
(PDF, 133 MB)
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ARCH. MAX HANS KÜHNE-DRESDEN

DIELE DER VILLA MULLER IN OBER LOSCH WITZ (vgl. s 230)

und der fast schwarze Kamin die Stimmung des
vornehmen Wohnraumes. Sehr liebenswürdig,
voll warmen Lebens und bis auf das letzte
Profil von einer einheitlichen Kultur und einleuchtenden
Zweckmäßigkeit ist die Diele in
der Villa des Herrn Alfred Moras, Zittau
(Abb. S. 237). In dem Arbeitszimmer schließlich
schafft das dunkle Eichenholz, das, teilweise
durch reiche Schnitzerei veredelt, Wände

wie Decke bekleidet, den eigentlichen Dialekt
des Raumes. Die einheitliche Lichtquelle, der
Erker, ist wie durch ein breites Portal von der
gehaltvollen Pracht des Zimmers geschieden
(Abb. S. 236). Neben dem virtuosen Salon van
de Veldes, den derselbe Kunstfreund besitzt,
erscheint Max Hans Kühnes Raum doppelt als
ein vollwertiges Dokument deutscher Kunst.

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