http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/die_kunst_14_1906/0535
DIE DRITTE DEUTSCHE KUNSTGEWERBE-AUSSTELLUNG DRESDEN 1906
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die Kunst wird nur
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lerbe nur noch Werkerbes
und damit unschöpferisch
. Innerhalb einer Kultur treten
beide in eine Wechselbeziehung, nicht aber,
indem sie ein Bastardkind, „Kunstgewerbe"
genannt, erzeugen, sondern indem sie einander
Kapitalien zuführen. Die Kunst bringt
der Industrie formelles Kapital und die
Industrie der Kunst materielles Kapital, zu
deutsch „Geld", „Gold", köstliche Materialien,
mit denen sie bauen kann. Georg Fuchs
JOSEF WACKERLE-MÜNCHEN PORZELLAN-FIGUREN
AUSGEFÜHRT VON DER KGL. BAYER. PORZELLAN-MANUFAKTUR NYMPHENBURG
Für die Redaktion verantwortlich: H. BRUCKMANN München.
Verlagsanstalt F. Bruckmann A.-G., München, Nymphenburgerstr. 86. — Druck von Alphons Bruckmann, München
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