Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 16. Band.1907
Seite: 119
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MARGARETE VON BRAUCHITSCH-MÜNCHEN MASCHINENSTICKEREI AUF GRAUEM LEINEN

Leinen. Er ist entweder weiß, d. h. mit einem
Stich ins Ungebleichte oder ins Graue, bei
andern dunkelblau, gesättigt und tief oder
goldbraun leuchtend, und die Stickerei bewegt
sich darauf meist in zwei Farben, zuweilen
mit kleinen schwarzen oder — auf
den dunkeln Stoffen — weißen Pointen. Kräftig
zeichnunggebend wirkt die schnurartige
Technik der in starker Baumwolle herausgearbeiteten
Hauptlinien oder auch mancher
Hauptformen (siehe das Kissen auf dieser Seite),

zwischen denen weich und glänzend in flächig
füllenden Stichen die schmiegsame Seide schimmert
, farbegebend eingewebt in das derbere
Gefüge des Musters. — Besondern Reiz verleiht
vielen der Arbeiten die Freizügigkeit der
Behandlung; sie nimmt ihnen das Starre des
Maschinellen, ohne dessen saubere Klarheit
aufzuheben, und kommt daher, daß im Atelier
von Margarete von Brauchitsch vieles ohne
vorherige Aufzeichnung auf den Stoff, gleichsam
aus dem Handgelenk heraus, gestickt wird.

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