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DAS TONHÄUS AUF DER KUNSTAUSSTELLUNG ZU KÖLN 1906
eine wahrhafte architektonische Poesie im Zusammenspiel von Monument, Gartenarchitektur,
Seespiegel, Baumformen entgegen. Im Durchblick
und Fernbildern verliehen
. Und diese Organisation
des Gesamtraumes
war durch ein Minimum
von Ortsänderungen erreicht
, durch künstlerische
Ausnützung der gegebenen
Anlage. Dem
Nahenden schon legte
jenseits des Wasserspiegels
das Gefüge der Räume
, die Funktion der Teile
im Seitenbild sich klar
durch die Oeffnung der
Pergolagänge lag die
Flanke wie eine Seitenfassade
dem Auge dar,
in der Rhythmik ihrer
straff umzeichneten Flä-
chenkompartimente und
der schön durchgitterten
Kreisfenster, mit den
edlen Linien des Daches.
Ueber den Teicharm,
der zu überschreiten
war, trat das Bild der
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