Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 19. Band.1909
Seite: 264
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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/die_kunst_19_1909/0325
-S5=4^> HANS VON MAREES

Freunde und Schüler und auf die wenigen
Kunstsinnigen angewiesen, die Konrad Fiedlers
Schriften zu lesen wußten. Erst seit wenigen
Jahren beginnt man, sich auf das große Unrecht
an dem größten Meister deutscher Kunst
zu besinnen. Die würdige, aber infolge der unglücklichen
Räume nichts weniger als einwandfreie
Aufstellung eines großen Teils der Bilder
in dem abgelegenen Schleißheimer Schlosse
trug wenig zum Verständnis bei. Die bayerische
Regierung würde sich den Dank der ganzen
Nation verdienen, wenn sie in Zukunft die
generöse Stiftung auf rationellere Weise zugänglich
machte. Hoffentlich bahnt die Ausstellung
dafür den Weg. Erfreulicherweise
werden die gegenwärtig in der Münchener Se-
cession ausgestellten Werke auf kurze Zeit nach
Berlin überführt und dort vom 25. Februar
bis Ende März in den Räumen der Berliner
Secession vorgeführt werden.

HANS VON MAREES' LERN- UND
LEIDENSJAHRE IN ITALIEN*)

Von Georg Winkler
I.

enn bei den meisten andern Künstlern
(Genelli, Schwind, Steinle, Führich, Feuerbach
, Böcklin) das Verhältnis zum Grafen Schack
sich so gestaltete, daß ihre Leistungen einen
hinlänglichen und zum Teil reichlichen Entgelt
für seine Geldopfer darstellen, so war
dies bei dem ebenso talentierten wie ehrenhaften
und unglücklichen Hans von Marees
nicht der Fall. Von diesem hatte Schack
zunächst eine sehr tüchtige und besonders

*) Unser Mitarbeiter stellt uns nachfolgende, seinem Manuskript
„Graf Schack und seine Künstler" entnommenen Ausführungen
über Marees zur Verfügung, die wir unseren Lesern nicht vorenthalten
wollen, wenn sie auch unseren Anschauungen nicht durchweg
entsprechen. Die Red.

HANS VON MAREES

REITSCHULE (1879)

264


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