Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 19. Band.1909
Seite: 269
(PDF, 162 MB)
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-^^> HANS VON MAREES'LERN-UND LEIDENSJAHRE IN ITALIEN <^-c~

Indem ich Ihrem begonnenen Neubau ein
gutes Gedeihen wünsche, verbleibe ich, ge-
ehrtester Herr Baron, mit der größten Hochachtung
ergebenst H y Mar6eSf

Am 30. April 1865 konnte die Kopie des
Palma verpackt werden: „Heute, so schreibt
Lenbach unter diesem Datum an Schack, hat

freuen wir uns jetzt leidenschaftlich, denn
Bilder zu studieren und besonders zu copieren
sind dort viel mehr als in Rom."

Auf die Dauer den Lehrer und Mentor
Marees' zu machen, dazu war Lenbach nicht
der Mann. Er war zu sehr mit sich selbst
beschäftigt. Mit einem wahren Hunger stürzte
er sich in die „Welten von Schönheit", die

J5S

HANS VON MAREES

ZEICHNUNG

Marees die Copie nach Palma mit der Zeichnung
von Feuerbach dem Greder (Spediteur)
übergeben zur Versendung .... Marees hat
sich bei dieser Arbeit sehr angestrengt, auch
war er in letzter Zeit unwohl, so daß er die
Copie nach Salvator Rosa oder Poussin nicht
mehr unternehmen konnte. Zu Hause hat er
jedoch ein Bild componirt, worüber er selbst
dieser Tage schreiben wollte .... Auf Florenz

ihm in den Werken der alten Meister aufgingen
, und schuf neben selbständigen Gemälden
jene Meisterwerke der nachbildenden
Kunst, die im Gedonsaal der Schackgalerie
wie Originale bewundert wurden. Für Marees
blieben ihm nur wenige Augenblicke übrig.
Der Landschafter Ludwig spricht sich in seinem
Brief an Schack vom 2. April 1865 folgendermaßen
aus: „Marees, von dem Sie wohl auch

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